Männliche Gäste reagieren auf Farbwahl
Rote Kleidung bringt mehr Trinkgeld
publiziert: Montag, 6. Aug 2012 / 14:39 Uhr
Im Gegensatz zu Männern nutzen Frauen Farben weitaus aktiver, wie ein Blick auf Kosmetikprodukte schnell belegt. (Symbolbild)
Im Gegensatz zu Männern nutzen Frauen Farben weitaus aktiver, wie ein Blick auf Kosmetikprodukte schnell belegt. (Symbolbild)

Morbihan/Berlin - Finanziell lohnt es sich für Kellnerinnen, in rote Kleidung zu schlüpfen: Männliche Gäste werden dadurch grosszügiger bei der Bemessung des Trinkgeldes, behaupten französische Forscher im «Journal of Hospitality and Tourism Research».

Weiterführende Links zur Meldung:

Studie online abrufbar
Studie online abrufbar
bit.ly

«Männliche Gäste geben grundsätzlich mehr Trinkgeld als weibliche. Darüber hinaus sind sie bei einer Bedienung in Rot von 14 bis 26 Prozent spendabler als bei anderen Farben», berichten die Studienautoren Nicolas Gueguen und Celine Jacob von der Université de Bretagne-Sud.

Farbe steuert Verhalten

Zu diesem Ergebnis kamen die Forscher durch ein Experiment. Elf Kellnerinnen in fünf Restaurants wurden gebeten, sechs Wochen lang während der Arbeit T-Shirts in Schwarz, Weiss, Rot, Blau, Grün und Gelb zu tragen. An jedem Wochentag war eine andere Farbe an der Reihe. Den Gästen gegenüber sollten sie sich verhalten wie immer und jedes Mal dokumentieren, wie viel Trinkgeld sie bekommen hatten. Tatsächlich gaben Männer an den «roten Tagen» mehr, während bei weiblichen Gästen keine Farbwirkung festzustellen war.

Frauen nutzen Effekt aktiv

«Rot ist nicht nur sexy, sondern signalisiert auch Nähe. Was nahe ist, gefällt», erklärt der Farbforscher Axel Venn http://colortrend.de im pressetext-Interview. Aufgrund der positiven Signalwirkung und des männlichen Adrinalinausstosses als Folge könne man Kellnerinnen rote Kleidung oder ein rotes Halstuch tatsächlich empfehlen - wobei eine allgemeine Verwendung allerdings inflationär wirken würde. «Körper- und Gesichtsform oder Alter spielen dabei keine Rolle, nicht einmal direktes Ansehen», betont Venn.

Dass Frauen nicht in dieser Form auf Rot reagieren, hält der Experte für gut nachvollziehbar. «Frauen sind anders gepolt und lassen sich nicht erobern, sondern erobern selbst. Gut möglich, dass sie einer rot gekleideten Kellnerin sogar weniger Trinkgeld geben als sonst.» Im Gegensatz zu Männern nutzen Frauen Farben weitaus aktiver, wie ein Blick auf Kosmetikprodukte schnell belegt. Ein Indiz dafür sei auch, dass nur 0,4 Prozent der Frauen farbenblind sind - bei Männern jedoch acht Prozent.

http://bit.ly/NNnfJU abrufbar

(knob/pte)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
2017 könnte man einen Kopf auf einen gesunden Körper transplantieren.
2017 könnte man einen Kopf auf einen gesunden ...
Italienischer Arzt will Grosses erreichen  Turin/Moskau - Den Kopf eines Kranken abtrennen und auf einen gesunden Körper setzen: Was unglaublich klingt, soll nach dem Willen des italienischen Neurochirurgen Sergio Canavero schon 2017 Realität sein. Seine Berufskollegen zweifeln jedoch stark, dass dies funktionieren könnte. 
Erfolgreiche Transplantation von Hals- und Rachenbereich Warschau - Polnischen Ärzten ist nach eigenen Angaben eine Transplantation grosser Teile des ...
Den Ärzten gelang erneut ein spektakulärer Erfolg. (Symbolbild)
Erfolgreiche Penis-Transplantation Johannesburg - Südafrikanische Ärzte haben die erste erfolgreiche Penis-Transplantation ...
Neue Formen der Gewalt  Bellinzona - Jugendliche sind in der Öffentlichkeit seltener gewalttätig, bei der Zahl sexueller Straftaten gibt es dagegen wenig Veränderung. ...  
Körperverletzung und Raub unter Jugendlichen hat abgenommen ein Grund dafür könnte der Rückgang des Alkohol- und Drogenkonsums sein.
Nur ein Viertel der männlichen Opfer suchen Hilfe.
Männer suchen deutlich weniger Opferhilfe Freiburg - Männer nehmen in der Schweiz deutlich weniger Opferhilfe in Anspruch als Frauen. Von den jährlich 30'000 hilfesuchenden ...
Titel Forum Teaser
Claudio Beretta ist Doktorand in Umweltwissenschaften an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Gegen Verschwendung: Einfach alles aufessen? In Sachen Essen wäre in Industrieländern ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SO MO DI MI DO FR
Zürich 6°C 11°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 3°C 13°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 7°C 13°C bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 6°C 17°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 9°C 15°C bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 11°C 18°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 14°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten