Rotes Kreuz besucht Saddam Hussein
publiziert: Dienstag, 27. Apr 2004 / 18:52 Uhr

Bagdad - Eine Delegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) hat den früheren irakischen Machthaber Saddam Hussein besucht.

Es war der zweite Besuch des IKRK beim gestürzten irakischen Machthaber.
Es war der zweite Besuch des IKRK beim gestürzten irakischen Machthaber.
IKRK-Sprecher Ian Piper bestätigte in Genf entsprechende Angaben von US-General Mark Kimmitt. Es war der zweite Besuch des IKRK beim gestürzten irakischen Machthaber, der seit dem 13. Dezember 2003 in US-Gewahrsam ist. Laut Piper erfolgte die Visite auf Ersuchen des IKRK.

Das Rote Kreuz sammelt bei Besuchen von Kriegsgefangenen Informationen über deren Haftbedingungen und Gesundheitszustand. Zudem kann es private Briefe an Angehörige weiterleiten. Ein erster Besuch bei Saddam Hussein hatte am 21. Februar stattgefunden.

Inzwischen haben die spanischen Truppen in Irak die Stadt Nadschaf verlassen. Sie hätten sich in ihren Stützpunkt Diwanija zurückgezogen, berichtete das spanische Radio.

Ganz in der Nähe der heiligen Schiitenstadt Nadschaf - in der Nachbarstadt Kufa - kam es derweil in der Nacht zu heftigen Kämpfen zwischen den US-geführten Streitkräften und Besatzungsgegnern. Dabei wurden nach Angaben des US-Militärs 57 Aufständische getötet.

Australien kündigte an, dass sich das Land nicht an einer langfristigen Besatzung in Irak beteiligen will. Dies erklärte Premierminister John Howard gegenüber einem privaten Radiosender in Sydney.

Ich habe nicht das Verlangen, Australien in irgendeine weitergehende Besatzung in Irak verwickelt zu sehen, und das werden wir auch nicht sein, sagte Howard. Allerdings müsse das Land stabilisiert werden und die Freiheit eine faire Chance bekommen.

Der australische Aussenminister Alexander Downer übte erneut scharfe Kritik an Spanien, das seine Truppen in den kommenden Wochen aus Irak abziehen will. Wenn andere Regierungen Spanien folgen würden, wäre Irak in einer heiklen Lage, schrieb Downer in einem Beitrag für die asiatische Ausgabe des Wall Street Journal.

(bert/sda)

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