Preisstruktur ist inakzeptabel
Rotes Kreuz verlangt billigere Aids-Medikamente
publiziert: Montag, 12. Mrz 2001 / 12:06 Uhr

Genf - Das Rote Kreuz verlangt von den Pharmakonzernen billigere Aids-Medikamente für Patienten in armen Ländern. «Humanitäre Interessen sollten über kommerziellen Interessen stehen», macht die humanitäre Organisation geltend.

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Die derzeitige Preisstruktur sei inakzeptabel und müsse überdacht werden, weil sie der grossen Mehrheit der Menschen, die mit HIV oder Aids leben, die Behandlung unmöglich mache, verlangte der Aids-Ausschuss der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften am Montag in Genf.

Die Föderation rief ihre 176 Mitglieder in aller Welt auf, Länder wie Südafrika in ihrem Kampf um billigere Medikamente zu unterstützen. Das gelte nicht nur für die Aids-Behandlung, sondern auch für Medikamente gegen Malaria, Tuberkulose und weitere Infektionskrankheiten.

Bei einem Prozess in Südafrika wehren sich zurzeit namhafte Pharmakonzerne - darunter die Schweizer Pharmakonzerne Roche und Novartis - dagegen, dass das Land preiswerte Kopien (Generika) von Aidsmedikamenten einsetzen will. Das verstösst ihrer Ansicht nach gegen den Patentschutz.

Der westafrikanische Staat Côte d'Ivoire hatte am Sonntag mitgeteilt, dass es als erstes afrikanisches Land mit Pharmakonzernen massive Preisnachlässe für Aids-Medikamente ausgehandelt habe.

(sda)

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