Rowdy-Datenbank gegen Gewalt in Nachtclubs
publiziert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 17:11 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 5. Jun 2007 / 18:02 Uhr

Zürich - Mit einer Datenbank gegen «Clubhooligans» kämpft ein Dutzend Zürcher Nachtclubs gegen Gewalt in ihren Lokalen. Erfasste Personen werden künftig in allen angeschlossenen Lokalen mit einem Verbot belegt.

Der Verein hat letztes Jahr ein Massnahmenpaket «Gewalt» geschnürt.
Der Verein hat letztes Jahr ein Massnahmenpaket «Gewalt» geschnürt.
Die Datenbank wurde auf Initiative des Vereins Safer Clubbing eingeführt, wie an einer Medienkonferenz des Vereins bekannt wurde. Es gehe nicht darum, möglichst viele Personen in der Datenbank zu erfassen. Nur diejenigen würden registriert, die der Clubkultur massiven Schaden zufügten.

Die Datenbank ist laut Safer Clubbing Zürich bereits seit März in Betrieb. Seiter habe es erst mit zwei Personen so gravierende Vorfälle gegeben, dass jetzt ein Ausschluss aus allen Clubs erfolge. Die Registrierung geschehe unter Berücksichtigung des Datenschutzgesetzes. Der Ausschluss werde jeweils für zwei Jahre ausgesprochen.

Nach gravierenden Vorfällen in Nachtclubs hat der Verein letztes Jahr ein Massnahmenpaket «Gewalt» geschnürt. Die Datenbank ist nur ein Element davon. Weitere Massnahmen sind eine Plakataktion bei der sich bekannte DJs gegen Gewalt engagieren, sowie eine Podiumsdiskussion am 12. Juni zum Thema Jugendgewalt.

(smw/sda)

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