«Zu hart»
Royal schlägt im Twitter-Streit zurück
publiziert: Donnerstag, 14. Jun 2012 / 13:19 Uhr
Ségolène Royal kämpft ums politische Überleben. (Archivbild)
Ségolène Royal kämpft ums politische Überleben. (Archivbild)

Paris - Nach der Twitter-Botschaft von Frankreichs First Lady Valérie Trierweiler hat sich nun die Ex-Partnerin von Präsident François Hollande zu Wort gemeldet: Die Sozialistin Ségolène Royal forderte am Mittwochabend «Respekt» ein. Sie hat vier Kinder mit Hollande.

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Die Parteinahme von Trierweiler im Parlamentswahlkampf für ihren Gegenkandidaten im westfranzösischen La Rochelle bezeichnete die 58-Jährige als einen «Schlag», der «zu hart» gewesen sei, um darauf am Dienstag direkt reagieren zu können. Der Vorfall habe sie «tief verletzt».

Die 47-jährige Trierweiler hatte per Kurzbotschaftendienst Twitter einen Abweichler der Sozialisten gegen Royal ermutigt, obwohl die sozialistische Partei und der Präsident ausdrücklich die Kandidatur Royals unterstützen. Führende Sozialisten, darunter Premier Jean-Marc Ayrault, riefen die First Lady danach zur Ordnung und forderten sie zu mehr Zurückhaltung auf.

PS wünscht sich diskretere «Première Dame»

Parteichefin Martine Aubry sagte am Donnerstag dem Sender RTL, Trierweiler solle sich «diskreter» verhalten. Auch Arbeitsminister Michel Sapin, ein enger Vertrauter Hollandes, sprach sich im Radio Classique für eine zurückhaltende Rolle der Première Dame aus.

Er und Aubry hoben aber auch hervor, dass der Vorfall im Wahlkampf zur Affäre aufgebauscht werde.

Royal kämpft ums politisches Überleben

Für die sozialistische Ex-Präsidentschaftskandidatin Royal geht es bei der Wahl in La Rochelle ums politische Überleben. Die langjährige Lebensgefährtin von Hollande will Parlamentspräsidentin werden.

Doch der sozialistische Abweichler Olivier Falorni weigert sich in La Rochelle, seine Kandidatur zu ihren Gunsten zurückzuziehen. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage dürfte Falorni, der nach der ersten Runde knapp hinten lag, die Stichwahl am kommenden Sonntag mit 58 zu 42 Prozent gewinnen.

(bert/sda)

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