Rudern: Final mit Top-Teilnehmern wie Waddell oder Müller
publiziert: Donnerstag, 21. Sep 2000 / 10:42 Uhr

Sydney - Der 28-jährige Grasshopper-Ruderer Xeno Müller hat sich auf dem Penrith Lake im Halbfinal keine Blösse gegeben. Der Olympiasieger von Atlanta setzte sich sicher vor dem zu Beginn stark fahrenden Marcel Hacker (De) und dem überraschenden Juri Jaanson (Est), dem Weltmeister von 1990, durch.

Auch im andern Skiff-Halbfinal verlief alles nach Plan: Der zweifache Weltmeister Rob Waddell gewann vor dem WM-Dritten Derek Porter (Ka) und dem Bulgaren Ivo Janakiev. Damit kommt es am Samstag zum wie erwartet sehr hoch stehenden Final mit dem Neuseeländer Rob Waddell als Topfavoriten. «Ich werde vom Start weg alles geben, bis ich auf der Ziellinie bin», antwortete Xeno Müller auf die Frage, welche Taktik er gegen den Neuseeländer, der ihn an den letzten zwei Weltmeisterschaften auf Rang 2 verwiesen hatte, anwenden wolle. «Auf den ersten 1200 Metern werde ich sicher technisch sehr gut fahren müssen. Aber das machen die andern auch», fügte er seiner Aussage noch an. Müller hat auf jeden Fall den psychologischen Vorteil, dass er seinen härtesten Widersacher in diesem Jahr in Wien beim Weltcup schon einmal bezwungen hat.

Im Halbfinal sah sich Xeno Müller schon kurz nach dem Start vom WM-Zehnten Marcel Hacker herausgefordert. Aber bereits nach 500 Metern überholte hatte er den Deutschen. «Dass ich ihn schon so früh habe überholen können, zeigte mir, dass ich in Form bin», so Müller, der nachher nicht mehr voll gehen musste. Erst als der Este Jaanson attackierte und deshalb Hacker wieder härter schlagen musste, setzte Xeno Müller wieder zu. «Ich war sogar froh, dass ich einen Tempowechsel machen musste. Das zeigte mir, dass ich auch das kann.»

Wie im Vorlauf war Müllers Start auch im Halbfinal sehr gut, nachdem dies an den letzten zwei Weltmeisterschaften noch einer der Schwachpunkte gewesen war. Nach den letzten WM in St. Catharines sei er nach jedem Morgentraining noch drei Starts gefahren, weshalb er nun auf den ersten Meters über ein verbessertes Leistungsvermögen verfüge.

Nach seinem Halbfinalerfolg konnte Müller nicht wie gewohnt so rasch wie möglich seinen Vaterpflichten nachgehen. Zuerst musste er erneut zur Dopingkontrolle antreten. Nachdem er wenige Tage vor seiner Abreise aus Kalifornien nach Australien schon einmal eine Urinprobe hatte abgeben müssen, wurde er nun auf dem fünften Kontinent schon zum dritten Mal getestet: Einmal im Trainingslager in Marwullumbah (nur Urinabgabe), einmal vor Beginn der Spiele (Urin und Blut) und nun nach dem Halbfinal. «Ich glaube nicht, dass einer der Skiffiers etwas nimmt. Ich auch nicht», sagte er zum Dopingproblem.

(sda)

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