Rudolf Strahm präsidiert den Verband für Weiterbildung
publiziert: Mittwoch, 21. Mai 2008 / 17:17 Uhr

Bern - Der Mitte Jahr als Preisüberwacher abtretende Rudolf Strahm ist der neue Präsident des Schweizerischen Verbandes für Weiterbildung (SVEB). Die Delegiertenversammlung hat ihn in Bern einstimmig gewählt.

Rudolf Strahm sagte, der Strukturwandel in der Wirtschaft sei nur mit Weiterbildung zu bewältigen.
Rudolf Strahm sagte, der Strukturwandel in der Wirtschaft sei nur mit Weiterbildung zu bewältigen.
Der ehemalige Berner Nationalrat Strahm (SP) löst an der Spitze des SVEB nach sieben Jahren die Tessiner Nationalrätin Chiara Simoneschi (CVP) ab. Sie wird nächstes Jahr den Nationalrat präsidieren.

In seiner Antrittsrede sagte Strahm, Bildung und Weiterbildung sei die wichtigste und wirksamste wirtschaftspolitische Strategie, mit der sich das Hochlohnland Schweiz in der Globalisierung wirtschaftlich behaupten könne. Der Strukturwandel in der Wirtschaft sei nur mit Weiterbildung zu bewältigen.

Mit 24 Jahren hätten bereits 35 Prozent aller Erwerbstätigen mindestens einmal den Beruf und die Branche gewechselt. Mit 44 Jahren seien es 54 Prozent. Weiterbildung sei eine Chance zur Selbstentfaltung, die wirksamste Massnahme bei der Integration von Ausländern und wichtig für den Wiedereinstieg von Frauen ins Berufsleben.

Wird zu wenig genutzt

Leider stagniere die Weiterbildung, stellt der SVEB fest. Pro Jahr nutze nur gerade ein Drittel der Bevölkerung berufsorientierte Weiterbildung - «bei rückläufiger Tendenz», sagte SEVB-Direktor André Schläfli vor den Medien.

Die Chancenungleichheit zwischen hoch und niedrig Qualifizierten sei in der Schweiz bedeutend höher als in den OECD-Staaten. Bei der Weiterbildung bestehe darum dringender Handlungsbedarf. Eine Stärkung der berufsorientierten Weiterbildung sei angesichts der technologischen Entwicklung unerlässlich.

(fest/sda)

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