Private Spendenaktion macht's möglich
Rülpsende Berner Abfallbären können bleiben
publiziert: Samstag, 25. Mrz 2000 / 17:59 Uhr

Bern - Die nicht von allen geliebten, Müll schluckenden Abfallbären verschwinden nun doch nicht aus dem Berner Stadtbild: Eine private Spendenaktion brachte die dafür nötigen 6000 Franken zusammen.

Nicht eine Stadtbernerin hat die unter dem Namen Teddy Berner auftretenden, brummenden oder gelegentlich auch dankenden neun Bären gerettet, sondern Pierrette Schenk aus Ostermundigen. Sie bestätigte am Samstag Berichte, wonach sie das Geld zusammen habe und am Montag dem städtischen Strasseninspektorat überweisen werde.
«Bärenvater» Werner Stuber wollte von der Stadt 15 000 Franken für die neun speziellen Müllschlucker; die Stadt wollte nur 9000 Franken zahlen, da sie für neun grosse Abfallkübel soviel auslegen müsste. Dies bedeutete das «Todesurteil» für den Abfallbären.
Doch nun ist die Differenz beisammen, und die Anfang Jahr erschienene «Todesanzeige» für Teddy Berner scheint nun gegenstandslos. Er verabschiedete sich damals nach eineinhalb Jahren, während denen er sich für eine saubere Stadt eingesetzt habe.

Lob und Tadel für die Rülpsbären
Die Berner Müllbären frassen mit weitaufgerissenen Mund in sich hinein, was immer man ihnen bot. Mehr noch: Sie bedankten sich auch noch dafür. «Merci beaucoup», liessen die plumpen Polyester-Kerle verlauten.
Mitunter äussersten sie sich auch salopper. Sie rülpsten, brummten, oder fanden es ganz einfach «geil» gefüttert zu werden. Bei Kindern kamen die Müllbären ebenso gut an wie bei japanischen Touristen, wie Stuber immer wieder beteuerte.
Weniger an ihrer Sprache als an ihrem Äusseren stiessen sich aber sehr viele Leute. Zeitweise waren die Leserbriefspalten voll mit Lob und noch viel mehr mit Tadel für die Bären. Von «Plastik- Schrott und Disney-Inventar» war auch in einer dringenden Interpellation von Stadträtin Leslie Lehmann (SP) die Rede.

(klei/sda)

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