Ruhigere Zeiten für die Feuerwehr
publiziert: Montag, 10. Aug 2009 / 11:18 Uhr / aktualisiert: Montag, 10. Aug 2009 / 11:55 Uhr

Bern - Die Feuerwehr hat im 2008 dank einer geringeren Anzahl von Naturkatastrophen deutlich weniger Einsätze leisten müssen. Sie wurde zu rund 65'000 Einsätzen gerufen. Die über 100'000 Feuerwehrleute standen rund 380'000 Stunden im Einsatz, um Brände zu löschen.

Die Feuerwehr wurde 2008 zu rund 65'000 Einsätzen gerufen.
Die Feuerwehr wurde 2008 zu rund 65'000 Einsätzen gerufen.
Wegen Elementarereignissen leistete die Feuerwehr 120'000 Stunden Einsätze, wie der Feuerwehrstatistik 2008 in der «Schweizerischen Feuerwehr-Zeitung» zu entnehmen ist. Im Vorjahr leistete die Feuerwehr mit je 285'000 Stunden praktisch gleich viel Einsatzzeit für Brände und Elementarereignisse. Damals kam es zu rund 71'000 Einsätzen.

Oft rückte die Feuerwehr aber auch vergebens aus: Gut 116'000 Stunden wendete sie für Fehlalarme auf. Nicht enthalten in der Statistik der Einsatzstunden ist der Kanton Neuenburg.

Rückläufige Zahl der Feuerwehrleute

Wegen der EURO 2008 war die Zahl der Feuerwehr-Einsatzstunden für Aufgaben wie Verkehrsregelung oder Saalwache deutlich höher. Feuerwehrleute leisteten rund 100'000 Stunden, rund ein Drittel mehr als im Vorjahr.

Erneut rückläufig war die Zahl der Feuerwehrorganisationen und der Feuerwehrleute. In der Schweiz gab es im vergangenen Jahr 1870 Feuerwehrorganisationen. Im Vorjahr waren es noch 115 oder knapp 6 Prozent mehr. Insgesamt 104'695 Personen oder knapp 3 Prozent weniger als im Vorjahr taten 2008 Dienst in der Feuerwehr.

Der Rückgang bei der Zahl der Organisationen und Angehörigen sei vergleichbar mit den Vorjahren, heisst es in der Statistik. Viele Auflösungen von Feuerwehrorganisationen sind auf Gemeindefusionen zurückzuführen. Ausserdem wurden zahlreiche Betriebsfeuerwehren aufgelöst.

(tri/sda)

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