Rumsfeld reist überraschend nach Irak
publiziert: Donnerstag, 4. Sep 2003 / 07:12 Uhr

Shannon - US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ist überraschend zu einer Reise in den Nahen Osten und Irak aufgebrochen. Der Minister will sich dort mit Befehlshabern und Soldaten der US-Armee treffen. Die Reise war nicht angekündigt.

Donald Rumsfeld will im gesamten Nahen und Mittleren Osten Präsenz markieren. (Archiv)
Donald Rumsfeld will im gesamten Nahen und Mittleren Osten Präsenz markieren. (Archiv)
Rumsfeld sagte zu Journalisten, er werde mehrfache Zwischenstopps in der Region einlegen, in der das US-Zentralkommando stationiert ist. Dazu gehören auch Afghanistan. Die Einzelheiten der Reise wurden aus Sicherheitsgründen geheimgehalten.

Die USA verhandeln derzeit mit Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrates über einen Resolutionsentwurf, der die Entsendung einer multinationalen Einsatztruppe nach Irak vorsieht.

Am Freitag vor Sicherheitsrat

Der Entwurf für die neue Irak-Resolution soll Diplomatenkreisen zufolge voraussichtlich am Freitag in den UNO-Sicherheitsrat eingebracht werden.

In dem Resolutionsentwurf wird eine multi-nationale Truppe mit UNO-Mandat für den Irak gefordert, die unter einem vereinigten Kommando stehen soll. Die USA haben jedoch bereits deutlich gemacht, dass sie das Oberkommando nicht aus der Hand geben werden.

Fahrplan für Irak

In dem Entwurf wird ferner verlangt, dass der von den USA eingesetzte Regierende Rat Iraks einen Fahrplan und ein Programm für einen Verfassungsentwurf sowie demokratische Wahlen vorlegen solle.

Insbesondere das Ständige Sicherheitsratsmitglied Frankreich hatte darauf gedrängt, dass dem besetzten Irak bald eine Perspektive für eine Rückkehr zur Souveränität aufgezeigt wird.

Führende Oppositionspolitiker in den USA haben den Plan der Regierung für eine verstärkte Einbindung der UNO in Irak als Eingeständnis einer verfehlten Politik gedeutet.

Der am Mittwoch von US-Aussenminister Colin Powell angekündigte neue UNO-Resolutionsentwurf sei tragisch lange überfällig gewesen, sagte der demokratische Senator Carl Levin vor dem Senat in Washington.

Die Regierung von Präsident George W. Bush sei endlich aufgewacht und habe erkannt, dass die USA den Wiederaufbau Iraks nicht alleine leisten könnten.

(bsk/sda)

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