Run auf Standesämter am Schnapszahlen-Datum 3.3.03
publiziert: Montag, 3. Mrz 2003 / 18:00 Uhr

Bern - Die Standesämter haben am Schnapszahlen-Datum 3.3.03 einen Run erlebt. In Bern, Basel-Stadt, Chur und Zürich heirateten am Montag ungewöhnlich viele Paare. Allerdings waren es immer noch deutlich weniger als am Rekord-Datum vom 9.9.99.

In Bern waren neun Trauungen angesetzt. Im Normalfall sind es nur drei. Wegen der vor Monaten einsetzenden Nachfrage wurden am Montagmorgen, der normalerweise hochzeitsfrei ist, ebenfalls Trauungen vorgenommen, wie eine Sprecherin des Amtes sagte.

In Basel-Stadt wurden zehn Paare getraut. Laut Auskunft des Zivilstandsamts sind dies für Anfang März mehr Trauungen als gewöhnlich. Allerdings sei der Andrang viel kleiner als am 9.9.99.

In Chur schlossen drei Paare den Bund fürs Leben. Laut dem städtischen Zivilstandsamt gaben sich die Heiratswilligen ausdrücklich wegen des speziellen Datums das Ja-Wort. Sonst werde eher selten an einem Montag geheiratet. Im Vergleich sei der Andrang aber gering gewesen. Am 2.2.02 oder am 9.9.99 seien deutlich mehr Paare auf dem Zivilstandsamt erschienen.

In der Stadt Zürich meldeten sich 25 Brautpaare für die Trauung an. Im Durchschnitt werden im Zürcher Stadthaus täglich 15 oder 16 Ehen geschlossen. Auch in Zürich war der 9.9.99 der Rekordtag: Damals wurden 56 Ehen geschlossen. Am 8.8.88. waren es 53 Trauungen gewesen.

Normal zu und her ging es in St. Gallen: Auf dem Zivilstandsamt wurden am Montag lediglich drei Trauungen geschlossen. Das ist nicht mehr als an einem gewöhnlichen Datum, wie der zuständige Beamte auf Anfrage sagte.

Auch in Lugano blieb der Run aus. Die drei Trauungen entsprechen dem Durchschnitt. Lausanne registrierte mit einem Paar sogar ein unterdurchschnittliches Aufkommen an Ehewiligen. An einem normalen Montag sind es zwei bis drei Paare.

(fest/sda)

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