Exzessive Internetnutzung wird untersucht
Rund 2,5 Prozent der Jugendlichen sind «online-süchtig»
publiziert: Mittwoch, 15. Aug 2012 / 13:37 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 15. Aug 2012 / 14:13 Uhr
Der Anteil der Problematischen unter jenen, die überhaupt «gamen», liegt bei 4,9 Prozent.
Der Anteil der Problematischen unter jenen, die überhaupt «gamen», liegt bei 4,9 Prozent.

Bern - Als süchtig nach Online-Spielen und anderen Internetangeboten gelten in der Schweiz rund 2,5 Prozent der jungen Erwachsenen und Jugendlichen. Der Bundesrat will die übermässige Internetnutzung genauer untersuchen, weil es nur wenige Studien dazu gibt.

Premium Website Ranking
GLOBONET GmbH
Toggenburgerstrasse 26
9500 Wil SG
4 Meldungen im Zusammenhang
Der durchschnittliche Jugendliche oder junge Erwachsene in der Schweiz verbringt täglich zwei Stunden oder an freien Tagen sogar drei Stunden mit Surfen im Internet oder Computerspielen. Dies stellt der Bundesrat in einem Bericht fest, den er am Mittwoch verabschiedete.

Aus Sicht des Bundesrat ist das viel. Die Unterschiede zwischen den Jugendlichen seien aber gross: Während die einen nur wenige Minuten täglich im Internet surfen, sitzen andere stundenlang vor dem Bildschirm. Nach den wenigen verfügbaren Studien sei das Verhalten dennoch nur bei einer Minderheit exzessiv und damit problematisch.

4,9 Prozent der Gamer sind problematisch

Eine Studie der Suchtorganisation «Sucht Info Schweiz» bezifferte 2010 den Anteil der problematischen Spieler und Spielerinnen im Alter zwischen 13 und 29 Jahren auf 2,5 Prozent. Der Anteil der Problematischen unter jenen, die überhaupt «gamen», liegt rund doppelt so hoch bei 4,9 Prozent.

Diese jungen Erwachsenen sind gefährdet für die Folgen übermässiger Internetnutzung: Wenn sie nicht mehr einschätzen können, wie lange sie online sind, kann sich das negativ auf ihre Ernährung, Bewegung und ihren Schlafrhythmus auswirken. Wer lange vor dem Computer sitzt, riskiert zudem Muskelabbau und Haltungsschäden und neigt eher zum Suchtmittelkonsum.

Mehr Fälle erwartet

Aufgrund der verfügbaren Zahlen und internationaler Studien geht der Bundesrat davon aus, dass in der Schweiz 1 bis 6 Prozent der Nutzer einen problematischen Umgang mit dem Internet zeigen. Die Zahlen seien zwar nicht alarmierend, doch es müsse wegen der zunehmenden Internetnutzung mit einer steigenden Tendenz gerechnet werden, hält die Regierung fest.

Die Regierung beauftragt das Innendepartement (EDI) deshalb, die Situation zu beobachten und bessere Daten zu erheben. Exzessive Internetnutzung soll zudem in bestehenden Programmen stärker berücksichtigt werden, beispielsweise bei der Förderung der Medienkompetenz oder der Verminderung von Drogenproblemen.

Der Bundesrat liess das Gefährdungspotenzial von Internet und Online-Games in Beantwortung zweier Postulate der Nationalrätin Barbara Schmid-Federer (CVP/ZH) und der ehemaligen Ständerätin Erika Forster (FDP/SG) von Experten untersuchen.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Melbourne/Wien - Onlinesucht wird in Australien schon bald als ernsthafte mentale Störung eingestuft. Die Diagnose wird neben ... mehr lesen
Kinder sind besonders von der Onlinesucht anfällig.
36 Prozent aller deutschen Abiturienten und Akademiker spielen Computerspiele. (Archivbild)
Berlin - Gamer in Deutschland sind überdurchschnittlich gebildet. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesverband ... mehr lesen
Hannover - Das US-Informationsportal Forensic Psychology hat Daten zusammengetragen, die den Einfluss der wachsenden online ... mehr lesen
Neben Depressionen leiden überdurchschnittlich häufige Internetnutzer auch an einem Rückgang der weissen Substanz im Gehirn um bis zu 20 Prozent. (Archivbild)
Twitter kann abhängig machen.
Würzburg - Auf Alkohol oder Zigaretten zu verzichten ist leichter, als dem ... mehr lesen
Premium Website Ranking
GLOBONET GmbH
Toggenburgerstrasse 26
9500 Wil SG
Wir sind eine schweizer «Full Service Webagentur» mit den Kernkompetenzen, eCommerce, Webdesign und Online Marketing
Mit Snapchat kann man Fotos verschicken, die sich nach dem Ansehen von alleine löschen. (Archivbild)
Mit Snapchat kann man Fotos verschicken, ...
Social Media 100 Millionen Nutzer lässt Unternehmen boomen  San Francisco - Von selbst verschwindende Bilder haben dem Fotodienst Snapchat mehr als 100 Millionen Nutzer eingebracht. Jetzt plant das Start-up einen Börsengang, der es zu einem milliardenschweren Unternehmen machen könnte.  
Snapchat macht eifersüchtiger als Facebook Washington - Die Foto-Messaging-Plattform Snapchat löst mehr Eifersucht aus als ...
Medienriesen wollen Jugend auf Snapchat abholen Los Angeles - Grosse Medienkonzerne wollen über Snapchat ein junges ...
Cybercrime: Betrügereien sind «hausgemacht» London - Die eigentlichen Ursprünge von kriminellen Cyber-Attacken liegen öfter viel näher als man vermuten ...
Hacker: oft aus dem eigenen Land.
«Russische» Hacker-Attacke gegen das Weisse Haus Washington - Russischen Hackern ist es nach CNN-Informationen im vergangenen Herbst gelungen, in «sensible Bereiche» des ...
Die Smartphones von Samsung stehen hoch im Kurs.
eGadgets Samsung überholt Apple bei Smartphone-Verkauf New York - Samsung hat einer Studie zufolge ...
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


Web to Print, Brand Management, Remote Publishing Systeme. Content Management Systeme. Weblösungen.
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 7°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 4°C 17°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
St.Gallen 6°C 18°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Bern 5°C 21°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 7°C 21°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Genf 7°C 23°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 14°C 22°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten