Rund 650 geraubte irakische Kunstwerke wieder aufgetaucht
publiziert: Dienstag, 29. Apr 2003 / 18:18 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 29. Apr 2003 / 18:49 Uhr

Bagdad - Rund 650 Kunstwerke aus dem geplünderten irakischen Nationalmuseum in Bagdad sind inzwischen wieder aufgetaucht. Dazu gehört auch ein 7000 Jahre altes, fast unbeschädigtes Tongefäss.

Eine wertvolle Statue aus Irak.
Eine wertvolle Statue aus Irak.
Wie die für die Suche nach den Kunstgegenständen verantwortliche Spezialeinheit des US-Zentralkommandos in Bagdad mitteilte, brachte ein Iraker rund 30 Antiquitäten zurück, darunter mehrere kleinere Keilschrift-Tafeln sowie die Statue eines Königs.

Das US-Zentralkommando hat allen Straffreiheit zugesichert, die geraubte Kunstgegenstände aus irakischen Museen zurückgeben. Am Montag hatte das Zentralkommando bereits die Rückgabe eines der ältesten erhaltenen Bronzereliefs eines Bullen gemeldet.

Auch wertvolle Manuskripte seien zurückgebracht worden. Ende vergangener Woche sollen irakische Hilfssoldaten der US-Armee zwei Schmuggler gestoppt haben, die in einer Kiste aus dem Museum 465 geraubte Kunstgegenstände aus dem Museum transportierten, darunter viele zylinderförmige Siegel.

Unklarheit herrscht nach wie vor über die Zahl und den Wert der bei der Plünderung verschwundenen Altertümer und den Verbleib der Ausstellungsstücke, die von der Museumsverwaltung angeblich vor Kriegsbeginn aus Sicherheitsgründen in einen Tunnel unter der irakischen Zentralbank gebracht worden waren.

Fest stehe bislang nur, dass bei dem Kunstraub eine hinterhältige Hand mit im Spiel gewesen sei, jemand, der genau um den Wert der einzelnen Objekte gekannt hat.

Unterdessen äusserte ein führender britischer Archäologe die Meinung, dass die Museen im Irak möglicherweise auch im Auftrag internationaler Kunstsammler geplündert worden seien.

(fest/sda)

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