Rund hundert Siedler zu Protestmarsch aufgebrochen
publiziert: Sonntag, 15. Feb 2004 / 14:23 Uhr

Jerusalem - Aus Protest gegen die Siedlungspläne von Israels Ministerpräsident Ariel Scharon marschieren rund hundert jüdische Siedler nach Jerusalem. Sie machten sich auf den rund hundert Kilometer langen Weg.

Scharon steht wegen der möglichen Räumung von 17 Siedlungen unter Druck.
Scharon steht wegen der möglichen Räumung von 17 Siedlungen unter Druck.
Sie brachen nach einem gemeinsamen Gebet am Grenzübergang Kissufim im Gazastreifen auf. Am Mittwochabend wollen sie nach viertägigem Fussmarsch vor Scharons Residenz gegen dessen Rückzugspläne demonstrieren.

Scharon hatte Anfang Februar angekündigt, 17 Siedlungen im Gazastreifen räumen zu wollen. Damit zog er sich den Ärger der Siedler zu und löste eine Regierungskrise aus.

(rr/sda)

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