Migration
Rund hundert syrische Flüchtlinge aus Seenot gerettet
publiziert: Sonntag, 8. Dez 2013 / 09:27 Uhr
Vor den EU-Küsten im Mittelmeer geraten immer wieder aus Afrika kommende Bootsflüchtlinge in Seenot. (Symbolbild)
Vor den EU-Küsten im Mittelmeer geraten immer wieder aus Afrika kommende Bootsflüchtlinge in Seenot. (Symbolbild)

Vor Italien sind erneut etwa hundert syrische Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die Schiffbrüchigen seien mehr als 300 Kilometer südlich der Insel Sizilien in Seenot geraten und hätten Notrufe abgesetzt, teilten die Behörden am Samstag mit.

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Daraufhin seien sie von der italienischen Küstenwache und dem Militär gerettet und nach Sizilien gebracht worden. Vor der spanischen Küste wurden nach offiziellen Angaben zudem 46 afrikanische Flüchtlinge aus dem Meer gerettet, darunter drei Frauen.

Vor den EU-Küsten im Mittelmeer geraten immer wieder aus Afrika kommende Bootsflüchtlinge in Seenot. Häufig gibt es Tote.

Seit einer Flüchtlingstragödie vor der italienischen Insel Lampedusa mit mehr als 360 Toten Anfang Oktober steht die Einwanderungspolitik der EU heftig in der Kritik. Italien und andere südeuropäische Länder fordern mehr Unterstützung von den EU-Partnern.

(asu/sda)

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