Russen verlassen Westgeorgien
publiziert: Sonntag, 14. Sep 2008 / 20:35 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Sep 2008 / 21:08 Uhr

Poti - Russland hat nach dem Waffenstillstand im Südkaukasus seine letzten Soldaten aus Westgeorgien abgezogen. Der Abzug erfolgt wie mit der Europäischen Union vereinbart.

Die russische Armee zieht sich zurück. (Archivbild)
Die russische Armee zieht sich zurück. (Archivbild)
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Zwischen der Schwarzmeerstadt Poti und dem Ort Senaki wurden die fünf russischen Kontrollposten geräumt, wie der Sprecher des georgischen Innenministeriums, Schota Utiaschwili, in Tiflis bestätigte.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew und der EU-Ratspräsident, Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy, hatten den Truppenrückzug am 8. September in einem konkretisierten Friedensplan in Moskau festgelegt. Demnach sollten die russischen Soldaten die Orte in Westgeorgien bis zu diesem Montag verlassen.

Soldaten bleiben in «Pufferzonen»

In den von Moskau eingerichteten «Pufferzonen» vor den abtrünnigen Provinzen Abchasien und Südossetien bleiben vorerst mehrere hundert Soldaten stationiert. Diese sollen bis zum 10. Oktober abziehen.

In Südossetien und Abchasien, die Moskau inzwischen als unabhängige Staaten anerkannt hat, will Russland je 3800 Soldaten belassen. Nach dem Krieg mit Georgien Anfang August hatte Russland 25 Kontrollpunkte im georgischen Kernland aufgebaut.

Voraussetzung für EU-Beobachter

Der Abzug der Russen ist Voraussetzung für die Entsendung von 200 EU-Beobachtern nach Georgien, den die EU-Aussenminister an diesem Montag beschliessen wollen.

Einen Tag vor einem Solidaritätsbesuch der NATO-Führung nach Georgien entsandte Russland Aussenminister Sergej Lawrow nach Abchasien. Er ist seit 15 Jahren der höchste russische Vertreter, der Abchasien seine Aufwartung macht. Lawrow demonstriert damit die Unterstützung seiner Regierung für die Region.

(tri/sda)

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