Provokantes Schneidebrett
Russischer Supermarkt verspottet Obama als Affen
publiziert: Freitag, 11. Dez 2015 / 14:41 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Dez 2015 / 15:21 Uhr
Tweet von Will Stevens, dem Sprecher der US-amerikanischen Botschaft.
Tweet von Will Stevens, dem Sprecher der US-amerikanischen Botschaft.

Tatarstan/Moskau - Die gehobene russische Supermarktkette Bakhetle muss sich wegen eines angebotenen Schneidbretts kritisieren lassen, das US-Präsident Barack Obama als Affen verspottet.

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Nachdem auch die US-Botschaft in Moskau auf den fragwürdigen Artikel aufmerksam wurde, entschuldigte sich das Unternehmen öffentlich.

Unternehmen entschuldigt sich

Laut Bakhetle wurde das Hackbrett auch nach Kritik in den sozialen Medien wieder aus den Regalen genommen. Eigenen Angaben des Unternehmens nach hatte sich das Verkaufspersonal die Ware beim Einräumen nicht so genau angesehen. «Der Verkauf der Schneidbretter wurde gestoppt. Uns tut es leid, dass solch ein Produkt angeboten zu haben. Für uns ist es inakzeptabel, dass ein Geschäft als ein Ort der politischen Provokation benutzt wird», lässt sich Bakhetle-Sprecherin Valentina Moiseyeva von der Agentur TASS zitieren.

Doch damit nicht genug: Das Management der Supermarktkette hat wegen dem Schneidbrett, das zugleich als Kalender für 2016 dienen soll, bereits eine formale Beschwerde gegen den Lieferanten eingebracht. Aufmerksam wurden Kunden auf den Artikel in einer Filiale der Firma in der Region Tatarstan. Eine offizielle Stellungnahme der US-Botschaft in Moskau liess nicht lange auf sich warten: «Widerlich, dass solch unverhohlener Rassismus Platz in russischen Verkaufsregalen hat», sagt Will Stevens, Sprecher der US-amerikanischen Botschaft in Moskau.

Kein Einzelfall: Hitler-Tasse 2014

Der Vertrieb politisch unkorrekter Artikel, die oft in Fernost hergestellt und von dort vertrieben werden, sind keine Einzelfälle. Auch in Deutschland kam es Anfang April 2014 zu einem ähnlichen Fauxpas. Damals hatte die nordrhein-westfälische Möbelhauskette Zurbrüggen nach öffentlicher Empörung 175 verkaufte Tassen mit dem Konterfei Adolf Hitlers zurückgezogen. Ein chinesischer Zulieferer hatte den ehemaligen deutschen Diktator samt Reichsadler und Hakenkreuz beim Designen des ausgefallenen Trinkgefässes offensichtlich nicht erkannt.

(pep/pte)

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