Russischer Weltraumfrachter zur ISS gestartet
publiziert: Sonntag, 2. Feb 2003 / 16:15 Uhr

Moskau - Ein russischer Progress-Weltraumfrachter mit Nachschub für die Internationale Raumstation ISS ist gestartet. Die Trägerrakete hob um 14.00 Uhr MEZ vom Weltraumbahnhof in Baikonur in Kasachstan ab.

Die internationale Raumstation ISS.
Die internationale Raumstation ISS.
Die russischen Raumfahrtbehörden hatten trotz des Unglücks der US-Raumfähre Columbia am Samstag an dem Starttermin festgehalten. Der Nachschub an Lebensmitteln für die ISS-Besatzung und Treibstoff für die Station soll mindestens bis ins Frühjahr reichen.

Alle Flüge der US-Shuttles zur ISS sind auf unbestimmte Zeit abgesagt worden. Auf noch nicht absehbare Zeit werden Astronauten deshalb nur mit den dreisitzigen russischen Kapseln Sojus-TM zur ISS fliegen können.

Die ehrgeizigen Pläne, allein in diesem Jahr 33 Raumfahrer auf die ISS zu bringen, müssen drastisch reduziert werden. Es gibt keinen Vorrat an steuerbaren Sojus-Raumschiffen, sagte der Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Rosawiakosmos. Russland verfüge nur über zwei einsatzbereite Sojus-Kapseln.

Die Kosmonauten können verschiedene wissenschaftliche Experimente durchführen, doch einen Weiterbau der Station kann man vergessen ohne die amerikanischen Shuttles, die die grossen Teile nach oben bringen, sagte der Sprecher.

Der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident George W. Bush diskutierten am Telefon über die Folgen für das gemeinsame Raumfahrtsprogramm. Wie das Weisse Haus mitteilte, telefonierte der US-Präsident auch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon.

(bsk/sda)

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