Russland erhört Entschuldigung des Bundesrates
publiziert: Dienstag, 8. Jun 2004 / 18:26 Uhr

Bern/Moskau - Die Entschuldigung des Bundesrats nach dem Flugzeugunglück von Überlingen sei in Russland erhört und gebührend gewürdigt worden: Das hat Präsident Wladimir Putin in einem persönlichen Brief an Bundespräsident Joseph Deiss versichert.

Putin nimmt die Entschuldigung an.
Putin nimmt die Entschuldigung an.
Putin antwortete damit auf Deiss´ Schreiben vom 19. Mai, wie Manuel Sager, Sprecher des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements (EVD), mitteilte. Nach der Präsentation des Überlingen-Schlussberichts durch die deutschen Behörden hatte Deiss die Hinterbliebenen im Namen des Bundesrats um Verzeihung gebeten.

Laut Sager schrieb Putin in seiner Antwort, der Brief sei ein Zeichen, dass die Tragödie von Überlingen in der Schweiz tief empfunden werde. Die im Namen des Bundesrats ausgesprochene Entschuldigung sei in Russland erhört und gebührend gewürdigt worden.

Putin hält laut Sager aber auch fest, dass der Unfallbericht die Verantwortlichkeit der Schweizer Flugsicherung Skyguide bestätigt habe.

Zudem unterstütze der russische Präsident den Anspruch der Angehörigen auf eine baldige und gerechte Lösung der noch offenen Probleme. Konkrete Handlungen der Schweizer Seite in diese Richtung würden positiv aufgenommen und trügen zur Festigung der freundschaftlichen Beziehung zwischen Russland und der Schweiz bei.

Die deutschen Behörden kamen in ihrem Bericht zum Schluss, mehrere Ursachen seien für das Flugzeugunglück von Überlingen verantwortlich. Falsche Entscheide trafen demnach sowohl der Lotse von Skyguide als auch die Piloten der russischen Maschine. Bei dem Unglück am 1. Juli 2002 waren 71 Menschen umgekommen.

Der Bundesrat hatte nach Präsentation des Schlussberichts anerkannt, dass eine unmittelbare Ursache für die Katastrophe in der Schweiz gesetzt worden sei. Er bekräftigte, er wolle die Opfer entschädigen, Schuldige bestrafen und künftiges Unheil verhindern.

(rr/sda)

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