Fiasko
Russland räumt Debakel ein
publiziert: Donnerstag, 9. Aug 2012 / 21:08 Uhr
Im Kreml wird das Wort Fiasko in den Mund genommen.
Im Kreml wird das Wort Fiasko in den Mund genommen.

Die stolze Sportnation Russland hat schon wenige Tage vor dem Ende der Sommerspiele in London eine historische Niederlage im Rennen um die ersten drei Plätze im Medaillenspiegel eingeräumt.

Sergej Iwanow, der Chef der Präsidialverwaltung, sprach über das, was die Fans schon längst wissen, nämlich dass die russische Delegation die Ergebnisse von Peking, die auch schon unter den Erwartungen geblieben waren, nicht mehr wiederholen kann. Iwanow: «Deshalb lässt sich folgender Schluss ziehen: Zum ersten Mal in der Geschichte erreichen wir nicht einmal den dritten Platz im Medaillenspiegel.» Traditionell schneiden die Russen bei Sommerspielen besser ab als an Winterspielen. Aber schon vor zwei Jahren in Vancouver setzte es mit Platz 11 im Medaillenspiegel für Russland eine historische Pleite ab. In London nun liegen die Russen abgeschlagen hinter China, den USA und Grossbritannien. Die einst so erfolgsverwöhnten russischen Sportler errangen in London noch nicht einmal die Hälfte der erwarteten 25 Goldmedaillen.

Im Kreml wird das Wort Fiasko in den Mund genommen. «Die Misserfolge, sagen wir es mal direkt, in Sportarten wie Schiessen, Fechten und Schwimmen sind offensichtlich», so Iwanow. Die Nationaltrainer der Fecht- und Schiessmannschaften haben den Rücktritt bereits erklärt. Sportminister Witali Mutko will sich zu weiteren Konsequenzen nach den Spielen äussern. Staatlichen Drill mit allen Mitteln wie zu Sowjetzeiten lehnt Iwanow indes ab: «Wir haben ja kein chinesisches System. Und wir werden dazu auch nie wieder zurückkehren. Das ist auch nicht nötig.»

(knob/Si)

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