SARS: Verdachtsfälle auf Frachter in Hongkong
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2003 / 09:28 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 4. Mai 2003 / 09:50 Uhr

Hongkong - Ein Frachter mit möglicherweise zehn SARS-kranken Besatzungsmitgliedern ist am Sonntag in den Hafen von Hongkong eingelaufen. Ein Crewmitglied soll sich bereits in kritischem Zustand befinden.

Der Frachter ist zuvor in  Thailand und Singapur angelaufen.
Der Frachter ist zuvor in Thailand und Singapur angelaufen.
Der Kapitän des in Malaysia registrierten Schiffes hatte zuvor in einem Seenotruf mitgeteilt, dass 10 seiner 24 Besatzungsmitglieder Symptome des Schweren Akuten Atemwegssyndroms (SARS) zeigten. Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde in Schutzkleidung nahmen den Frachter in Empfang.

Wie die Gesundheitsbehörden mitteilten, litten die Erkrankten Seeleute unter Husten, Fieber und Schmerzen. Dabei könne es sich jedoch auch um Symptome des Dengue-Fiebers oder anderer Krankheiten handeln, sagte eine Mitarbeiterin der Behörde.

Die erkrankten Besatzungsmitglieder - ausschliesslich indische Staatsbürger - sollen zunächst in Hongkonger Spitäler gebracht werden. Die übrige Crew solle an Bord des Schiffes unter Quarantäne gestellt, der Frachter desinfiziert werden.

Der mit Chemikalien beladene Frachter befand sich auf dem Weg ins südchinesische Guangdong. Zuvor hatte er Häfen in Thailand und Singapur angelaufen.

(pt/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
China lässt Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche Lungenkrankheit zu
China lässt Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche ...
Peking - China hat das weltweit erste Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche Lungenkrankheit Sars zugelassen. Das Mittel sei aus Antikörpern von genesenen Sars-Patienten entwickelt worden, berichtete die Nachrichtenagentur China News Service. mehr lesen 
Lübeck - Mit einem Impfstoff gegen die Lungenkrankheit Sars ist nach Ansicht des Sars-Experten Rolf Hilgenfeld frühestens in zwei Jahren zu rechnen. Bisher könne man Infizierte weiterhin nur isolieren, um eine ... mehr lesen
Momentan wird versucht, die Viren am Andocken an menschliche Zellen zu hindern.
Die Ursachen des Neuausbruchs seien noch nicht geklärt.
Peking - Das chinesische Gesundheitsministerium hat drei weitere Fälle der gefährlichen Lungenkrankheit Sars bestätigt. Dadurch erhöht sich die offizielle Zahl ... mehr lesen  
Peking - Chinas Gesundheitsbehörden haben einen weiteren bekannten Sars-Fall zweifelsfrei bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl der eindeutig diagnostizierten Patienten mit der lebensgefährlichen Lungenkrankheit auf sechs. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 14°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 15°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
St. Gallen 14°C 21°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 14°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 14°C 22°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 16°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
Lugano 19°C 26°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten