SARS: Weitere Reiseempfehlungen
publiziert: Freitag, 9. Mai 2003 / 22:04 Uhr

Bern - Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat wegen der Ansteckungsgefahr mit der Lungenkrankheit SARS die bisherigen Reiseempfehlungen angepasst. Der Schritt erfolgte in Anlehnung an die Ratschläge der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Weltweit bisher 495 Todesfälle durch SARS.
Weltweit bisher 495 Todesfälle durch SARS.
Die chinesischen Provinzen Innere Mongolei und Tianjin sowie Tapei (Taiwan) stehen neu auf der Liste der Destinationen, für welche Reisebeschränkungen gelten, wie das BAG mitteilte. Die WHO hatte am Donnerstag eine entsprechende Empfehlung abgegeben.

Bisher galten die Reisebeschränkungen wegen SARS für Peking und Hongkong sowie für die Provinzen Guangdong und Shanxi. Das BAG empfiehlt, zur Zeit von nicht notwendigen Reisen in diese Regionen und Städte abzusehen oder sie auf später zu verschieben.

Reisende im Transit in internationalen Flughäfen dieser Regionen sind laut Angaben des BAG von dieser Emfpehlung nicht betroffen.

Derweil hat China 118 Neuerkrankungen und 6 weitere Todesfälle durch SARS gemeldet. Die Gesundheitsbehörden wissen bei 60 Prozent der neuen SARS-Patienten nicht, wie sich diese angesteckt haben.

Die übrigen 40 Prozent der Patienten hätten zuvor Kontakt zu SARS-Kranken gehabt. Sie seien unter medizinischer Beobachtung gewesen. Dies berichtete der Vizedirektor des Gesundheitsamtes, Liang Wannian, in Peking.

Die Zahl neuer Erkrankungen und Verdachtsfälle ist seit einigen Tagen nicht mehr so hoch wie zu Beginn, als im Schnitt täglich mehr als hundert Neuinfektionen gemeldet wurden, teilten die Behörden mit.

Experten wollten aber noch nicht von Entwarnung sprechen. Die Zahl der Patienten steigt weiter und die Krankheit breitet sich weiter aus in China. Auch gibt es viele Fragen über die täglich veröffentlichte Statistik. Die Weltgesundheitsorganisation WHO beklagt etwa, dass nicht bekannt ist, wann die Krankheit bei den neu erfassten Patienten ausgebrochen ist.

(fest/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
China lässt Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche Lungenkrankheit zu
China lässt Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche ...
Peking - China hat das weltweit erste Notfallmedikament gegen die lebensbedrohliche Lungenkrankheit Sars zugelassen. Das Mittel sei aus Antikörpern von genesenen Sars-Patienten entwickelt worden, berichtete die Nachrichtenagentur China News Service. mehr lesen 
Lübeck - Mit einem Impfstoff gegen die Lungenkrankheit Sars ist nach Ansicht des Sars-Experten Rolf Hilgenfeld frühestens in zwei Jahren zu rechnen. Bisher könne man Infizierte weiterhin nur isolieren, um eine ... mehr lesen
Momentan wird versucht, die Viren am Andocken an menschliche Zellen zu hindern.
Die Ursachen des Neuausbruchs seien noch nicht geklärt.
Peking - Das chinesische Gesundheitsministerium hat drei weitere Fälle der gefährlichen Lungenkrankheit Sars bestätigt. Dadurch erhöht sich die offizielle Zahl ... mehr lesen  
Peking - Chinas Gesundheitsbehörden haben einen weiteren bekannten Sars-Fall zweifelsfrei bestätigt. Damit erhöht sich die Zahl der eindeutig diagnostizierten Patienten mit der lebensgefährlichen Lungenkrankheit auf sechs. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich -1°C 5°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Basel 1°C 6°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
St. Gallen 1°C 3°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Bern -2°C 4°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Luzern 2°C 5°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
Genf 2°C 6°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
Lugano 5°C 7°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen bedeckt, wenig Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten