SARS breitet sich aus
publiziert: Dienstag, 8. Apr 2003 / 19:55 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 9. Apr 2003 / 01:07 Uhr

Hongkong/Peking/Genf - In Hongkong sind erneut zwei Menschen an der Lungenkrankheit SARS gestorben. Für die Ausbreitung der gefährlichen Krankheit in der ehemaligen britischen Kronkolonie könnten möglicherweise Kakerlaken verantwortlich sein.

Das sagte der stellvertretende Leiter der Gesundheitsbehörde Hongkongs im Radio. Möglicherweise hätten Kakerlaken in einem Wohnblock infizierte Abfälle von Appartement zu Appartement getragen und so das Schwere Akute Atemwegssyndrom (SARS) verbreitet.

Mit den neuen zwei Todesfällen starben in Hongkong 25 Menschen an der Lungenentzündung. Die Behörden meldeten zudem 45 weitere Krankheitsfälle. Damit gelten inzwischen mindestens 878 Menschen als infiziert.

In Kanada erhöhte sich die Zahl der SARS-Todesopfer möglicherweise auf elf. Ein zehnter Patient sei in einer Klinik in Toronto an den Folgen der Krankheit gestorben, teilten die Gesundheitsbehörden in der Provinz Ontario mit. Ausserhalb Asiens werden in Kanada mit mehr als 220 Patienten die meisten SARS-Fälle gemeldet.

Inzwischen meldet auch Indien einen ersten Verdachtsfall. Eine 23-jährige Fotografin aus den USA sei mit SARS-Symptomen in ein Spital gebracht worden, teilte das Gesundheitsministerium in Bombay mit.

In der Schweiz konnte ein 41-jährige Mann, der im Zürcher Unispital (USZ) wegen Verdachts auf die Lungenerkrankung SARS in Behandlung war, aus dem Spital entlassen werden. Es konnte eine SARS-Erkrankung ausgeschlossen werden. Seit dem Wochenende liegt aber ein zweiter Patient mit SARS-Verdacht in einem USZ-Isolierzimmer. Er befindet sich aber unterdessen in einem guten gesundheitlichen Zustand.

Genesen oder stabil sind auch die restlichen mutmasslichen SARS-Verdachtsfälle in der Schweiz. Nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) verteilen sich die sechs Fälle auf die Kantone Genf, Zürich, St. Gallen und Waadt.

(bert/sda)

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