SARS erreicht neue asiatische Länder
publiziert: Dienstag, 8. Apr 2003 / 12:17 Uhr

Singapur - In Asien hat die Lungenkrankheit SARS weitere Länder erreicht: Kambodscha und Indien melden erste Verdachtsfälle. Die Versuche zur Eindämmung werden derweil verstärkt: Thai Airways greift zu ungewöhnlichen Massnahmen.

SARS geht um die Welt.
SARS geht um die Welt.
Die thailändische Fluggesellschaft sonderte 31 Maschinen aus. Diese sollen künftig ausschliesslich SARS-Gebiete ansteuern. Damit soll die Sicherheit für die Passagiere erhöht werden, hiess es beim Verkehrsministeriums in Bangkok. In Thailand starben bislang mindestens zwei Menschen an der Lungenkrankheit.

In Singapur wurde ein komplettes Altersheim wegen des Schweren Akuten Atemwegssyndroms (SARS) unter Quarantäne gestellt. Zuvor war bei einer Krankenschwester eine Infektion festgestellt worden.

Die kambodschanischen Behörden meldeten inzwischen den ersten Verdachtsfall der Lungenkrankheit im Land. Es handelt sich um eine britische Touristin, die zuvor in Hongkong war und in Kambodscha plötzlich hohes Fieber bekam, wie ein Sprecher des Gesundheitsministerium sagte.

Auch Indien meldete den ersten Verdachtsfall. Eine US-Bürgerin, die aus China kam, wurde wegen Fiebers in eine Quarantänestation einer Klinik in Bombay eingeliefert.

In China haben sich ein Lehrer aus den USA und zwei Kanadier in der südchinesischen Provinz Kanton mit SARS infiziert. Die drei Ausländer gehörten zu den mittlerweile 1206 registrierten Fällen in der Provinz, sagte der Chef des örtlichen Gesundheitsamtes.

Der US-Lehrer sei noch in Behandlung. Die beiden Kanadier seien inzwischen geheilt aus dem Spital entlassen. Insgesamt wurden in China bislang 1268 SARS-Fälle gezählt, 53 Patienten starben.

Die Lungenkrankheit scheint nun auch den afrikanischen Kontinent erreicht zu haben: In Südafrika wurden ein 62-jähriger Mann mit Verdacht auf SARS in ein Spital der Hauptstadt Pretoria eingeliefert. Bei einem positiven Test wäre dies der erste bekannt gewordene Fall in Afrika.

(bsk/sda)

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