SBB-Chef Weibel tritt zurück
publiziert: Donnerstag, 23. Feb 2006 / 22:05 Uhr / aktualisiert: Freitag, 24. Feb 2006 / 10:08 Uhr

Bern – SBB-Chef Benedikt Weibel gibt seinen Posten auf Ende Jahr ab und geht in Pension.

Die Gründe für Benedikt Weibels Rücktritt sind noch unbekannt.
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Der Präsident der SBB-Generaldirektion hat seinen Rücktritt an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz in Bern bekannt gegeben.

Weibel nannte als Gründe für seinen Entscheid seine bald 14-jährige Tätigkeit als Verantwortlicher des Unternehmens und die Altersgrenze von 60 Jahren, die er im Herbst erreicht.

Als Sportler wisse er, dass man seinen Rücktritt auf einen Zeitpunkt terminieren sollte, in dem man noch im Vollbesitz seiner Kräfte sei.

Promovierter Politikwissenschafter

Der 59-jährige Weibel arbeitet seit 28 Jahren für die SBB. Er startete 1978 seine Eisenbahner-Laufbahn als Sekretär des Präsidenten der Generaldirektion.

Zuvor war er sieben Jahre lang als Assistent am betriebswirtschaftlichen Institut der Universität Bern tätig.

1983 wurde der promovierte Politikwissenschafter zum Generalsekretär SBB gewählt, 1986 zum Direktor der Hauptabteilung Marketing Personenverkehr. Im September 1989 ernannte ihn der Bundesrat zum Generaldirektor der SBB als Nachfolger von Werner Latscha.

Bedauern im Verwaltungsrat

Auf Anfang 1993 wurde Weibel vom Bundesrat zum Präsidenten des Generaldirektoriums der SBB bestimmt. Der Verwaltungsrat wählte ihn schliesslich 1999 zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung der neu gebildeten SBB AG.

Der Verwaltungsrat bedauere den Rücktritt von Weibel sehr und respektiere den aus persönlichen Gründen gefällten Entscheid, hiess es in einer Medienmitteilung der SBB.

Der Verwaltungsrat danke Weibel für die herausragenden Leistungen für die SBB und den öffentlichen Verkehr.

Der Verwaltungsrat leitete unterdessen die Nachfolgeregelung unter Beizug externer Unterstützung ein.

(sda)

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