Unzufriedenes SBB-Personal wehrt sich
SBB-Personal fordert per Petition Rücktritt der Geschäftsleitung
publiziert: Freitag, 30. Nov 2001 / 14:53 Uhr / aktualisiert: Freitag, 30. Nov 2001 / 16:44 Uhr

Bern - Die Zufriedenheit des SBB-Personals mit ihrer Führung ist deutlich gesunken. Die Hälfte der SBB-Lokomotivführer verlangt die Absetzung der Geschäftsleitung. Sie reichten dazu bei Verkehrsminister Moritz Leuenberger eine Petition ein.

Gefordert wird beim UVEK unter anderem der Rücktritt von SBB-Verwaltungsratspräsident Thierry Lalive d'Epinay.

In der Petition ist von einer gravierenden und besorgniserregenden Verschlechterung der Arbeitsbedingungen die Rede. Wegen Personalmangels müssten die Lokführer viele Überstunden leisten. Sie hätten keine Erholungsphasen mehr, Ruhezeiten würden gestrichen. Unter anderem auch wegen der Expo.02 gebe es eine beängstigende Produktivitätserhöhung der Dienste, heisst es weiter.

Die Unzufriedenheit des Personals geht auch aus der neusten Mitarbeiterumfrage hervor. Hauptgrund für den Personalfrust ist deren strikte Aufteilung auf den Personen- und Güterverkehr.

An der Aufteilung auf den Personen- und Güterverkehr wird sich laut Lalive und Weibel nichts ändern. Durch die Divisionalisierung seien in den letzten 4 Jahren mit 4 Prozent weniger Personal 17 Prozent mehr Zugkilometer zurückgelegt worden, sagte Lalive.

Unnachgiebig zeigte sich Weibel auch bei den Löhnen. Das Lohnpaket koste die SBB weit über 100 Mio. Franken - mehr sei in der momentanen konjunkturschwachen Phase nicht zu machen.

Um besser gegen Konjunkturschwankungen gewappnet zu sein, wollen die SBB ab 2003 ein flexibles Arbeitszeitmodell einführen. Die Einführung der 39-Stunden-Woche 1999 sei aus heutiger Sicht ein Fehler gewesen. Zudem werde der Personalbestand mittelfristig weiter abnehmen, erklärte Weibel. Genaueres sagte er dazu nicht.

(kil/sda)

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