SBB erwägt Preissenkung ausserhalb Stosszeiten
publiziert: Samstag, 31. Mai 2008 / 13:10 Uhr

Bern - Die SBB wird ihre Billettpreise auf den nächsten Fahrplanwechsel nicht erhöhen. Doch ein Preissystem mit einer Differenzierung für Fahrten in Spitzen- und in Randzeiten ist laut SBB-Chef Andreas Meyer nach wie vor ein Ziel.

Die SBB differenziert das Preismodell.
Die SBB differenziert das Preismodell.
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Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) habe den Auftrag erhalten, ein neues Preissystem zu entwickeln, sagte Andreas Meyer in erschienenen Interviews mit den Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Le Temps». Eine Senkung ausserhalb der Stosszeiten sei der bessere Weg als eine Erhöhung für Stosszeiten.

Konkret ist aber noch nichts: «Wir wissen noch nicht, ob im Fall einer Preisdifferenzierung die Preise in den Spitzen erhöht oder die Billette in den Tälern verbilligt werden sollen», sagte Meyer.

Die Verbilligung könnte die Kosten für die SBB senken: Denn jeder Passagier, der zu Spitzenzeiten unterwegs sei, verursache ein Vielfaches an Kosten im Vergleich zu Reisenden, die ausserhalb der Stosszeiten Zug fahren würden, führte Meyer aus.

Preiserhöhung im Dezember 2007

Zum letzten Mal erhöht wurden die Billettpreise bei der SBB beim Fahrplanwechsel im Dezember 2007. Ein normales Billett wurde um 3,1 Prozent teurer, das Generalabonnement um 3,6 Prozent. Auf die von ihr verlangten Distanzzuschläge mussten die SBB und der VöV nach Absprache mit dem Preisüberwacher allerdings verzichten.

Neu ins Angebot kam die ab 9 Uhr gültige Tageskarte zum Halbtaxabonnement. Sie kostet 15 Prozent weniger als die «normale» Tageskarte. Diese Karte werde sehr geschätzt, sagte Meyer in den Interviews.

(ht/sda)

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