SBB hoffen auf Normalbetrieb
publiziert: Donnerstag, 23. Jun 2005 / 07:03 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Jun 2005 / 07:24 Uhr

Bern - Der Schweizer Schienenverkehr ist am frühen Morgen nach dem Totalstromausfall vom Vorabend wieder normal angerollt. Die SBB hoffen, den Betrieb gemäss Fahrplan führen zu können.

Leere Schienen und rote Lichter: Gestern ereignete sich bei den SBB der Super-GAU.
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Der nach 5 Uhr wieder aufgenommene Bahnbetrieb laufe gut, sagte SBB-Sprecher Christian Kräuchi gegenüber Radio DRS. Etliche Zugskompositionen seien aus Reservematerial zusammengstellt. Deshalb könne es möglich sein, dass einige Züge kürzer als gewohnt sind oder nicht klimatisierte Wagen führen.

Die Züge mussten in der Nacht in ihre Ausgangspositionen gebracht werden. Der letzte Zug sei um 3.43 Uhr in seinem Bestimmungsort eingetroffen, sagte Kräuchi.

Post mit Sondereffort

Der Güterverkehr konnte laut Kräuchi ab Mitternacht bewältigt werden. Bis dahin war das Schienennetz von den wieder fahrenden Personenzügen beansprucht worden.

Auch die Post machte den Rückstand wieder wett. Dank Sondertransporten auf der Strasse und mit Extrazügen könne die Versorgung landesweit gewährleistet werden, sagte Sprecherin Lieselotte Spengler auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

100 000 Passagiere gestrandet

In den Regionen Bern, Wallis, Biel, Genf und Tessin könne es eventuell zu kleineren Verspätungen kommen. Das Leistungsangebot der Post könne aber auch dort eingehalten werden. Dazu war die Post auf Strassentransporte sowie nächtliche Sonderzüge angewiesen.

Der Stromunterbruch hatte sich sich mitten im Feierabendverkehr kurz vor 18 Uhr ereignet. Gut 100 000 Passagiere strandeten, viele von ihnen auf offener Strecke. Das Bahnnetz war dann ab 21 Uhr 30 wieder in allen Landesteilen im Betrieb, wenn auch mit Verspätungen. Die Ursache des grössten Stromunterbruchs in der Schweizer Eisenbahngeschichte ist weiterhin unbekannt.

(rp/sda)

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