SBB will für 160 Millionen Neubauten in Bern errichten
publiziert: Mittwoch, 2. Jun 2010 / 11:56 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Jun 2010 / 12:14 Uhr

Bern - Die SBB will ihre neun über die Stadt Bern verteilte Standorte zusammenführen. Dazu will sie für 160 Millionen Franken im Berner WankdorfCity-Areal zwei neue Bürogebäude bis 2014 bauen. Der Verwaltungsrat gab grünes Licht für das Projekt.

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Die SBB will ihre neun über die Stadt Bern verteilte Standorte zusammenführen.
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3 Meldungen im Zusammenhang
Durch die Konzentration der Büros senke die SBB Struktur-, Betriebs- und Unterhaltungskosten, teilte das Unternehmen mit. Zudem verspricht sich die SBB eine Steigerung der Produktivität, da Arbeits- und Kommunikationsprozesse verbessert würden.

Die Kosten des Projektes belaufen sich auf rund 160 Millionen Franken. Um das Kapital nicht zu binden, werde die SBB für den Neubau einen Investor suchen und sich langfristig einmieten. Zwei heutige SBB Verwaltungsgebäude sollen verkauft werden - unter anderem der Hauptsitz beim Bahnhof Bern.

Der Baubeginn ist für Sommer 2011 vorgesehen, der Bezug des Gebäudes für Frühling 2014. Entstehen sollen Arbeitsplätze für 1700 SBB-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen der Abteilungen Infrastruktur und Immobilien sowie der Zentralen Dienste des Konzerns.

(ade/sda)

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160 Mio für Verwaltungsbauten
Ja, lieber Oberbaselbieter, was Sie schreiben, gilt für das Streckennetz und die Infrastruktur der SBB. Ich weiss nicht, wie genau Sie den Artikel gelesen haben. Da geht es um eine reine Zusammenführung bestehender Bauten in einen Komplex, der 160 Mio CHF kosten soll. Das bringt dem Fahrgast überhaupt nichts, sondern dient lediglich der Verwaltung, die dann in - aus meiner Sicht - Luxusbauten hausen kann. Die Frage ist ja immer, wer denn so etwas finanziert. Die SBB hängen am Staatstropf und erwirtschaften nie und nimmer einen echten Gewinn. Ich selbst betrachte mich weder als negativ noch verbissen, sondern versuche, das Wünschbare vom Notwendigen zu trennen. Dass ich mit meinen Gedanken die Welt nicht verändern kann, ist mir klar - ich will das übrigens auch nicht. Mit meinen Zeilen will ich lediglich Gedanken anregen, dass dies nicht immer auf Gegenliebe stösst, hängt vom Thema ab, und es wäre ja auch langweilig, wenn ich nur zustimmende Zuschriften erhalten würde. Solange man mir fair und anständig antwortet und eine eigene Meinung kundtut, finde ich das spannend. Was ich nicht mag und auch nicht akzeptiere, sind beleidigende Voten unter der Gürtellinie, was bei Ihnen nicht der Fall ist. Noch spannender wäre es, wenn man dies in einer persönlichen Gesprächsrunde tun könnte, was ich unter Freunden im privaten Kreis öfters pflege. Auch da gibt es unterschiedliche Meinungen - zum Glück. Zum Abschluss noch eine Meinungsäusserung, die nicht von mir stammt: http://www.acs.ch/ch-de/pdf-public/auto-politik/03-10.pdf.
nicht kostendeckend
nun ja... grundsätzlich wäre das wirklich revolutionär und "eigentlich" ein guter gedanke. aber ich weiss auch, dass für viele nix wert ist, was gratis ist! was gratis konsumiert werden kann, das wird ziemlich achtlos konsumiert und das ist nicht gut. sehen sie die billigfliegerei zum beispiel... jeder kann fast jederzeit überall hin fliegen für möglichst ein paar wenige franken. auf den ersten blick eine supersache... aber ist es denn wirklich nötig über's wochenende kurz in irgendeine stadt zu fliegen, nur weil's ja fast nix kostet? wo ist die ökonomisch/ökologische verhältnismässigkeit? oder elektronik dasselbe.... seit sich der mensch daran gewöhnt hat, dass vom handy bis zum flatscreen alles billig-billiger-oder gratis sein muss, ist es auch alles nichts mehr wert und zum wegwerfen produziert.... ein blödsinn sondergleichen.

vor allem vermute ich, wäre ihr vorschlag aufs höchste unsozial und mag je weniger überzeugen, desto mehr faktoren man beleuchtet. faire preise bei guten leistungen in ebensogutem umfeld sind mir da allemal einen gewissen preis wert. alles hat seinen preis..... auch was gratis ist ;)
Die SBB hat nur einen Fehler
Die Fahrkarten kosten Geld. Das muss Verwaltet werden, Ticketingsystem aufgebaut, etc etc.
Der grösse Kosteneinsprungsfaktor wäre, öV gratis und keine Kontrolle mehr. Kein Billetsystem.......
Weil wir ja schon lange den grössten Teil der Kosten mit den Steuern finazieren.
Das wäre Revolutioinär
nicht immer so negativ
bruder aus dem baselbiet..... seien sie doch nicht stetig so negativ und verbissen! ist ja echt nervtötend....

haben sie etwas zu meckern gegen die sbb? wie viel sind sie denn eigentlich im europäischen umland unterwegs? wissen sie überhaupt, wovon sie sprechen?

ich als schweizer bin stolz auf unsere bahn... sie funktioniert.. sie ist relativ pünktlich... sie ist absolut bezahlbar.... wir können in anständigen wagen sitzen und seit einiger zeit auch auf anständigen bahnhöfen verkehren. echt ne gute sache und ich bin sogar als angefressener automobilist (das auto müsste bloss keinen verbrennungsmotor haben....) sehr gern auch mal mit dem zug unterwegs und habe darum ein halbtax-abo. tolle sache.... und schon nur die neuen infrastrukturen machen das bahnfahren zu einer tollen sache! schliesslich ist auch eine kleine reise von a nach b bestandteil meines lebens, ein kleines erlebnis und auch da mag ich es nett.

schon mal in italien zug gefahren? nicht mal deutschland kann mit unserer bahnqualität mithalten, obwohl bahnfahren da schon ganz ok ist.

nicht alles ist luxus, was mehr kostet als bretterbuden! wir sind ein reiches land... haben hohe bedürfnisse und wir sind ganz gut im schuss in der schweiz. das einzige was die schweiz immer wieder ausbremst und wirklich nervt, sind die ewigen nörgler, die ja alles von früher immer viel besser finden und die menschengemeinschaft (staat beispielsweise) zum absoluten feindbild erklärt haben. nur ihr eigenes tun ist gut.... alles andere ist shyce!

weiter so sbb... sag ich als bahnfahrer... und sag ich als autofahrer.... und sag ich als freier schweizer!
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Als Monopolanbieter und mit Steuergeldern ist es ein leichtes, derartige Investitionen zu beschliessen. Wer bezahlt diesen Luxus? Gygy + Co. rühren mit der grossen Kelle an.
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