SBV fordert sozialverträgliche Agrarreform
publiziert: Dienstag, 12. Nov 2002 / 10:08 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 12. Nov 2002 / 10:33 Uhr

Bern - Für den Schweizerischen Bauernverband (SBV) ist die Agrarpolitik 2007 des Bundesrates einseitig liberalisierend. Für viele Betriebe sei dies existenzgefährdend, sagte SBV-Präsident Hansjörg Walter an der Delegiertenversammlung.

Der Schweizerische Bauernverband
Der Schweizerische Bauernverband
Der SBV wehre sich nicht gegen eine sinnvolle Weiterführung der Agrarreform. Dies müsse aber umsichtig und sozialverträglich vor sich gehen, damit die Stellung der Landwirte gestärkt und ihre wirtschaftliche Lage verbessert werde, erklärte Walter laut Redetext zur Eröffnung der 70. DV des SBV im Berner Kursaal.

Die Schweizer Bauern schauen auf ein bewegtes Jahr zurück. Vor der aktuellen Lage im Milchmarkt und dem Zusammenbruch der Swiss Dairy Food gelte es einen klaren Kopf zu bewahren, sagte Walter. Die schwierige Lage berge auch Chancen und könne dazu ermutigen, nicht mehr zeitgemässe Strukturen zu bereinigen.

(bert/sda)

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