SIK überlässt Delegation NDB-Untersuchung
publiziert: Dienstag, 9. Okt 2012 / 16:21 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 9. Okt 2012 / 16:50 Uhr
SIK-Präsidentin Chantal Galladé: Die Kommission gibt den Fall ab.
SIK-Präsidentin Chantal Galladé: Die Kommission gibt den Fall ab.

Bern - Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SIK) hat sich über den Datendiebstahl im Nachrichtendienst (NDB) informieren lassen. Weiter will sich die Kommission nicht mit der Affäre befassen.

Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
7 Meldungen im Zusammenhang
Die SIK überlässt die Untersuchung der Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel), die für die Oberaufsicht über den Nachrichtendienst zuständig ist.

Dies habe die Kommission mit 16 zu 2 Stimmen bei 5 Enthaltungen beschlossen, sagte SIK-Präsidentin Chantal Galladé (SP/ZH) am Dienstag vor den Medien in Bern. Es wäre nicht sinnvoll, doppelspurig zu fahren, zumal die GPDel im Gegensatz zur SIK Einblick in geheime Unterlagen verlangen könne.

NDB-Chef Markus Seiler sei vor der Kommission «offen, souverän und glaubwürdig» aufgetreten, sagte Galladé. Er habe unter anderem das Problem fehlender Ressourcen angesprochen.

Zum Datendiebstahl nannte der NDB-Chef laut Galladé jene Einzelheiten, die bereits bekannt sind. So bestätigte er, dass die Information über ein mögliches Leck von ausserhalb an den Nachrichtendienst herangetragen wurde und dass der Datendieb die Sicherheitsprüfungen überstanden hatte.

Diebstahl innert kurzer Zeit

Anders als teilweise dargestellt sei der Datendiebstahl aber laut Seiler nicht über Wochen erfolgt, sondern «innerhalb eines kurzen Zeitfensters», sagte Galladé. Ob es Gesetzesänderungen braucht, um solche Fälle zu verhindern, will die Kommission diskutieren, wenn der Bericht der GPDel vorlegt.

Galladé bestätigte ferner, dass der Nachrichtenchef das Kommissionszimmer am Montag über einen «Notausgang» verlassen habe, um den Medien auszuweichen - allerdings nicht auf ihre Empfehlung. Sie habe nämlich diesen Ausgang, der sich auf der Männertoilette befinde, nicht gekannt, sagte Galladé auf eine entsprechende Frage.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Der Datendiebstahl im Nachrichtendienst von vergangenem Jahr hat Folgen für die gesamte Bundesverwaltung. Künftig ... mehr lesen
Ueli Maurer: Aus Problemen lernen.
Enormer Reputationsschaden dank Seldwylamentalität: Bundesrat Ueli Maurer und sein VBS.
Dschungelbuch Die Kritik am Nachrichtendienst des Bundes wird nicht nur lauter, sondern richtet sich ... mehr lesen 19
Bern - Die Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel) der Räte richtet im Zusammenhang mit dem Datendiebstahl beim ... mehr lesen
Die GPDel führte am Dienstag weitere Gespräche mit Bundesrat Maurer (Bild) und NDB-Direktor Markus Seiler.
Bern - Bundesrat Ueli Maurer hat am Wochenende Fehler bei der ... mehr lesen
Bundesrat Ueli Maurer bekennt sich zur Führung des Nachrichtendienstes und spricht ihr sein Vertrauen aus.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Zum Inhalt der Daten wurden keine Angaben gemacht.
Bern - Der Mitarbeiter, der beim ... mehr lesen
Bern - Beim Nachrichtendienst des Bundes (NDB) hat sich im Mai ein Fall von Datendiebstahl ereignet. Die ... mehr lesen
Die entwendeten Daten wurden vollumfänglich sichergestellt und eine Weitergabe konnte verhindert werden. (Symbolbild)
Hauser Kommunikation: Ihr Plus in Kommunikation, Public Affairs, Public Relations, Moderation.
Erfasst werden sollen Basisdaten zur Person, zur Diagnose und Erstbehandlung sowie zum Krankheitsverlauf.
Erfasst werden sollen Basisdaten zur Person, zur Diagnose ...
Einheitliche Registrierung  Bern - Krebserkrankungen sollen künftig schweizweit einheitlich registriert werden. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Botschaft zu einem entsprechenden Gesetz ans Parlament geleitet. Kritik zum Datenschutz hat er nach der Vernehmlassung teilweise Rechnung getragen. 
Dschungelbuch Am Montag organisierte «Der Bund» ein Gespräch zum Thema «Ist die Stadt Bern zu links?» mit dem beliebten bernischen Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät. Zu links? Die Polizeistadt Bern? Weshalb lacht hier niemand? mehr lesen  
Titel Forum Teaser
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 8°C 14°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 4°C 14°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 4°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 3°C 15°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 6°C 15°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 5°C 16°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 7°C 16°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten