SP Frauen lancieren alternative Elternvereinbarung
publiziert: Samstag, 26. Sep 2009 / 15:56 Uhr

Bern - Die SP Frauen Schweiz haben an ihrer Koordinationstagung in Lausanne eine zivilstandsunabhängige Elternvereinbarung lanciert. Darin sollen Sorge und Betreuung von Kindern sowie deren Unterhalt geregelt sein, schreiben die SP Frauen in einem Communiqué.

Die Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz, Nationalrätin Maria Roth-Bernasconi.
Die Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz, Nationalrätin Maria Roth-Bernasconi.
Ziel sei es, dass Eltern unabhängig von ihrem Zivilstand die Vereinbarung unterzeichneten. Diese sollte für die Dauer einer Hausgemeinschaft genau so gelten wie nach deren Auflösung.

Die Co-Präsidentin der SP Frauen Schweiz, Nationalrätin Maria Roth-Bernasconi, werde in der nächsten Session einen Vorstoss für die Vereinbarung einreichen.

Im Papier konkret geregelt werden sollen die Verantwortung der Eltern, die effektive Betreuung der Kinder, die Arbeitsteilung unter den Eltern sowie der Unterhalt für das Kind. Durch die Vereinbarung soll unbezahlte Betreuungsarbeit sichtbar gemacht werden.

Die Vereinbarung sei notwendig, weil laut Studien verheiratete Väter nur sehr wenig Zeit mit ihren Kindern verbrächten. Die Einführung der gemeinsamen elterlichen Sorge nicht verheirateter Eltern als Regelfall trage weder zur Gleichstellung von Mann und Frau in Beruf und Familie bei noch fördere sie die Erziehungsverantwortung der Väter.

(bert/sda)

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