SP-Kampagne gegen Kernenergie
publiziert: Donnerstag, 6. Sep 2007 / 12:34 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 6. Sep 2007 / 13:33 Uhr

Bern - Im Rahmen ihrer Kampagne gegen die Kernenergie wirbt die SP mit einer im Internet anklick- und weiterversendbaren E-Card, auf der ein Flugzeug mit Feuerball in einen Kühlturm knallt. Sie will so die Gefährdung durch AKW sichtbar machen.

SP-Vizepräsidentin Silvia Schenker sagte vor den Medien, AKW seien eine unakzeptable Bedrohung für Bevölkerung und Umwelt.
SP-Vizepräsidentin Silvia Schenker sagte vor den Medien, AKW seien eine unakzeptable Bedrohung für Bevölkerung und Umwelt.
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AKW seien eine erstrangige Zielscheibe für Terroristen, die einen Maximalschaden mit minimalen Mitteln verursachen wollten, sagte der Neuenburger Ständerat Pierre Bonhôte vor den Medien in Bern. Seit den Attentaten vom 11. September 2001 sei klar, dass eine solche Attacke möglich sei.

Was auch immer die «Atomturbos» erzählten, AKW seien eine unakzeptable Bedrohung für Bevölkerung und Umwelt, sagte SP-Vizepräsidentin Silvia Schenker. Es sei unnötig, auf die Atomenenergie zu setzen, weil die erneuerbaren Energien und die gestiegene Energieeffizienz den Bedarf decken könnten.

In der Schweiz werde die Debatte über die Atomenergie neu entfacht, als habe es nie Katastrophen, Unfälle, Pannen und nachweislich erhöhte Krebsraten in der Umgebung von Atomanlagen gegeben, sagte die Zürcher Nationalrätin Barbara Marty Kälin, die die Umwelt- und Energiekommission (UREK) präsidiert.

«Verharmlosen, Verschweigen und Kumpanei»

Statt die Bevölkerung zu schützen, setze der Bundesrat auf Verharmlosen, Verschweigen und Kumpanei mit der Atomlobby, sagte der Basler Nationalrat Rudolf Rechsteiner. Ein Lehrstück an Irreführung sei die Verharmlosung der Erdbebenrisiken und der Gefahren für die Gesundheit.

Fazit der SP: Der von der Atomlobby forcierte Bau neuer AKW sei realitätsfremd, auch weil der heutige weltweite Boom der erneuerbaren Energien gänzlich ignoriert werde. Diese von den bürgerlichen Parteien SVP, FDP und CVP gewollte Atompolitik sei unverantwortlich.

(fest/sda)

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