SP: Mix aus Prävention und Repression
publiziert: Montag, 30. Jun 2008 / 16:56 Uhr

Bern - Mit einem «Mix aus Prävention und Repression» will die SP zu einem sicheren Lebensgefühl in der Schweiz beitragen. Sie hat ein Positionspapier mit über 50 Massnahmen präsentiert.

SP-Präsident Christian Levrat präsentierte ein Positionspapier mit über 50 Massnahmen.
SP-Präsident Christian Levrat präsentierte ein Positionspapier mit über 50 Massnahmen.
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Lange genug habe die SVP die Ängste der Bevölkerung politisch ausgebeutet, ohne konkret etwas für mehr Sicherheit zu tun, sagte SP-Präsident Christian Levrat. Laut der Berner Nationalrätin Evi Allemann will sich SP für eine Sicherheit einsetzen, «von der nicht nur jene profitieren können, die es sich leisten können».

Das von einer Fachkommission unter Allemann erarbeitete und von der Parteileitung gutgeheissene Grundsatzpapier wird am Parteitag vom 25./26. Oktober in Aarau den Delegierten vorgelegt. Weil es mit seinen 53 Massnahmen in 13 Handlungsfeldern an einige linke Tabus rührt, rechnet Levrat auch mit Widerspruch.

Unter anderem fordert die SP mehr sichtbare Polizeipräsenz und die Aufstockung der kantonalen Polizeikorps um 1500 Stellen sowie mehr Bahnpolizei und Zugbegleiter. An neuralgischen Punkten sei auch eine Videoüberwachung möglich. Im Kampf gegen die Jugendkriminalität soll eine spezielle Jugendpolizei geschaffen werden.

Härteres Vorgehen gegen gewaltbereite Personen

Allgemein verlangt die SP ein härteres Vorgehen gegen gewaltbereite Personen und die rasche und konsequente Anwendung des geltenden Rechts. Dies gilt auch für kriminelle Ausländer und insbesondere für Kriminaltouristen.

Organisiertes Betteln will die SP verbieten, ebenso übrige Bettelei von «stark störenden Ausmass». Zu ihrem Sicherheitspaket gehören unter anderem auch der Schutz vor häuslicher Gewalt, ein scharfes Waffenregime, das Verbot von Killerspielen, Massnahmen zur Kriminalitätsprävention, mehr Sauberkeit und die «Vision Zero» im Strassenverkehr.

«Mehr Sicherheit heisst mehr Lebensqualität», sagte Allemann. Eine Gesellschaft ohne Gewalt sei ein ureigenes Anliegen ihrer Partei. Zum umfassenden Sicherheitsverständnis der SP gehörten aber auch Chancengleichheit und soziale Sicherheit sowie die Verminderung von Unrecht und Armut im eigenen Land und in der übrigen Welt.

(smw/sda)

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Grautöne
Powerfan, mit 20 war meine Welt gut/schlecht, schön/hässlich, Himmel/Hölle, alles oder nichts, das heisst, von extremen Positionen geprägt. "Entweder oder" war die Devise, heute heisst sie eher "und". Nicht schwarz oder weiss sondern eher grau, in vielen verschiedenen Schattierungen erscheinen mir die Dinge.

Ich teile Ihre Meinung (fast) 100pro, manchmal geht die Ironie meiner Kommentare halt unter. Natürlich sind Levrats Äusserungen taktisch bedingt, nach den Wahlschlappen haben die Linken erkannt, dass sie an ihrem Zielpublikum vorbeipolitisieren.

Ich traue der Kehrtwende genauswenig wie Sie, sie ist weder ideologisch noch praktisch glaubwürdig. Die meisten Politiker wollen vor allem gewählt werden. Dafür ist jedes Mittel recht: gestern las ich von "geheimen Verhandlungen zwischen FDP und CVP im Hinblick auf eine (unwahrscheinliche) Koalition, Grüne und Liberale treffen sich bei den Grünliberalen, SVP gibt's nun "light" oder "hard". Aber eigentlich macht es keinen riesigen Unterschied, die Probleme der Welt und der menschlichen Existenz kann Politik nicht lösen.

Nur schon die klassenkämpferischen Parolen aus dem Munde eines jungen, behüteten Bürolisten laden zum Schmunzeln ein. Gerade bei M. Levrat wirken sie eine Nummer zu gross, genauso wie die Vestons, die er zu tragen pflegt ;-)).

Und di Beschimpfungen von seiten derer, die sich als Hüter über Stil, Anstand und Moral aufschwingen zeigen, wie schwierig und selten eine sachliche Auseinandersetzung doch ist.

Wie sagte schon A. Einstein: "Es ist einfacher, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil".
Stockkonservative, Aktivismus & Unglück
Nun da muss ich Sie alle enttäuschen. Das Leben der "Konservativen" ist beleibe nicht geprägt von Hass, Missmut und Unglück. Das sind Unterstellungen übelster Sorte und verunglimpft eine Menge Menschen. Viele leben nach christlichem Glauben und dort ist Nächstenliebe das Höchste Gut.

Gerade Magnus hat mir hier bewiesen, wie er wirklich denkt und weshalb er die SVP so hasst. Auch andere hier zeigen das wahre Gesicht. Die SP macht was, juhu, die SP ist sooo toll. Bislang ist es nur ein Massnahmen Katalog, der noch nicht umgesetzt , wahrscheinlich noch nicht mal in der eigenen Partei angekommen ist. Wenn Herr Levrat mit Widerstand rechnet. Das ist ganz einfach linker Populismus. Gleich der SVP, welche Millionen hat (OK), dafür meistens die Medien und jegliche Art Hilfswerk und Organisation gegen sich. Ich denke das Verhältnis ist ausgeglichen. Betrachtet man auch die beschädigten Werbeplakate der SVP kann ich diese "links ist soviel besser" Welt die hier propagiert wird nicht glauben.

Am Schluss ist die SP wie die SVP und wird die genau gleichen Dinge bewirken.

Was ich auch traurig finde: Ich und "Rechte" werden hier immer nur beschimpft, als unverbesserlich beschimpft doch in all Ihren Postings grenzen Sie im Grunde eine Minderheit ein (SVP 30%, Rest 70%). Also wieso finden Sie sich soviel besser, meine Lieben?

PS: Magnus, Ihre Lebensgeschichte habe ich gelesen. Wenn es stimmt (muss es nicht, gibt genug Versteller-Poser und Beweise haben sie keine), dann ist das natürlich nicht aus meiner Unterstellung gewachsen. Dafür aus ihrem Alter... Hoch die 68er meine Ich und genau so erscheinen Sie mir. Da werde ich mich dafür nicht irren, richtig?
Ja, da stimme ich Ihnen zu ...
... Aber ich möchte doch manchmal wissen, woher diese, wie Sie sagen, Stockkonservativen den Antrieb zu einem solchen Sein nehmen....(?).

Man muss sich doch sehr einsam fühlen, wenn man/frau nur seine enge (eben konservative) Umgebung bemerkt und nichts anderes. Keinerlei Toleranz, keinerlei menschliches Mitfühlen, keine Trauer über das Unglück anderer, aber auch keinerlei Mit-Freude über das Glück anderer, von dem man erfährt ... oder oder oder.

Nein, da bleibe ich lieber so, wie ich bin - auch mit meinen Fehlern ... aber auch mit meinen Schätzen (Stärken ...).

JA! Und trotzdem das für einen selbst Unangenehme, das andere sagen nicht einfach so ohne weiteres wegwerfen ... S'ist besser, wenn wir zuerst denken und dann erst unser Leben danach lenken, was wir selbst wollen!
Faust
„Ich bin der Geist, der stets das Böse will und stets das Gute schafft!“ Sagt Mephisto, also auch ein Unsympathischer! Aber so ist es! Das meinte ich auch, als ich sagte, was wären wir ohne logine! Wir müssten sie lieben, die Stockkonservativen! Sie zwingen uns zum Nachdenken und zu vielen humorvollen Beiträgen.
... was das ver-Lachen von Ehrlichkeit betrifft, ...
... so als Nachtrag und Ergänzung, da könnte man sich natürlich auch besser mit dem Thema "Cervelat-Politik" beschäftigen ...

Es ist nun wirklich so, dass es ein wirklicher Verlust wäre, wenn wir nicht mehr, am Waldrand, am selbst gesammelten und geschichteten Holzfeuerchen, unsere Cervelat bräteln könnten ... wirklich traurig wäre das!
Es muss schon ein schwieriges Ding sein, ...
... wenn man sich, so verstehe ich's, derart in eine einmal gefasste Verurteilung verbohren muss ...

Ich selbst musste damals, noch nicht lange her, als Blocher mit seinen aggressiven Sprüchen begann, auf einige Missstände in unserem Land hin zu weisen, selbst mich dazu zwingen, ihm im Grundsatz Recht zu gegen - ABER nicht auf diese Art und Weise !!! ....

Hätte Blocher damals wirklich "nur" darauf hin gewiesen, so wäre wirklich nicht viel geschehen. Stattdessen hat er, ich meine dass er es wissend tat oder immer noch tut (!), einen ordinär-populistischen Stil vorgelegt und gepflegt, der von einem Teil des Volkes ... aufgesaugt ... wurde, wie Sirup -

Von einem breiten, anderen Volksteil wurde und wird ein solcher Sprachstil jedoch gar nicht goutiert!!

ABER, auch als GAR-NICHT-UND-NIE-Sympathisant von Blocher, weiss auch ich, dass es ohne "Blocher & Co" nicht so rasch zu einem Erwachen der SP und anderen menschlich denkenden Leuten gekommen wäre! Das ist unter anderem wirklich Blochers Verdienst. Den Rest seiner Kampagnen habe ich hier schon mehrfach beurteilt!

Lieber Hinterfrager ... wenn Sie denn einer sind ... Nun zur SP: Diese Leute haben wenigstens den Mut zuzugeben, dass sie geschlafen haben. Innerhalb der SP wurde in den letzten Jahren zunehmend auf diese Lethargie hingewiesen. Dies ist sicher kein Verdienst. Aber Chapeau, liebe SP'ler - Nur, jetzt müssen Sie zeigen, dass Sie wirklich aufgewacht sind.

Solche Leute, wie der Hinterfrager es zu sein scheint, werden Sie nicht so rasch aus dem Schlaf der Selbst-Gerechten wecken können, ausser, Sie zeigen AUCH ... Macherqualitäten!

Ich weiss, dass dies einfacher ist, wenn man Millionen einsetzen kann!! Die SP kann das nicht. Alleine schon gar nicht. Darum, denke ich, ist sie auf alle angewiesen, die die gleichen Ziele verfolgen.

Diesmal sollten einfach ALLE mit der gleichen Meinung, diese Ziele auf anständige Weise erreichen wollen !!
Was das Lachen betrifft....
hier noch ein Tipp, der meistens funktioniert:

Lach i d'Wält
und d'Wält lacht zrugg!

Warum so negativ? Das Leben ist viel zu kurz.
Wissen Sie, die Politiker poltern und lamentieren und gehen nachher zusammen ein Bier trinken. Das gehört zum Geschäft.
Beitritt
Jetzt gibt es nur eines, in die SP eintreten! Bürgernah, sozial und intelligent!
Vor allem kein so Kasperlitheater zum Stimmenfang mit neuen Gesetzen, Initiativen auf Kosten der Schwachen usw., sondern reale Politik mit den bestehenden Gesetzen, die nämlich konsequent angewandt völlig ausreichen.
Jetzt hoffe ich sehr, dass Herr Levrat, den ich sehr schätze, auch die Überzeugungskraft hat, die Delegierten in Aarau zu gewinnen!
Lachnummer
Dieser Trick wird auch dieses mal nicht funktionieren.
Frau Gallade hat das vor den letzten Wahlen schon versucht.
Seither ist von diesen Ideen nichts mehr gehört worden.
Auch das einsetzen des Populismus braucht eine gewisse Glaubwürdigkeit.
Bravo Monsieur Levrat!
Nun fangen Sie an, mir zu gefallen. War aber auch höchste Zeit, dass die SP aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. So wird sie hoffentlich wieder ernst genommen.
Allez-y!
.
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