SP setzt auf «günstiges Wohnen»
SP-Präsident Levrat: Auf dem Wohnungsmarkt droht «Sozial-Apartheid»
publiziert: Sonntag, 20. Feb 2011 / 11:59 Uhr
Ch. Levrat: «Wenn wir jetzt nichts gegen diese explodierenden Mietkosten machen, droht in der Schweiz eine soziale Erosion.»
Ch. Levrat: «Wenn wir jetzt nichts gegen diese explodierenden Mietkosten machen, droht in der Schweiz eine soziale Erosion.»

Bern - Für die Wahlen vom Herbst will die SP beim Wahlvolk mit einer Kampagne für günstiges Wohnen punkten. Der Bedarf an Wohnraum sei wegen der Personenfreizügigkeit enorm gestiegen. SP-Präsident Christian Levrat warnt gar vor einer drohenden «Sozial-Apartheid.»

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In den vergangenen zehn Jahren seien sowohl Mieten wie auch Preise für Eigentumswohnungen zwischen 60 und 80 Prozent gestiegen, sagte Levrat in einem Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag». «Wenn wir jetzt nichts gegen diese explodierenden Mietkosten machen, droht in der Schweiz eine soziale Erosion. Dann entsteht auf dem Wohnungsmarkt Sozial-Apartheid.»

Konkret will die SP Gemeinden und Städte dazu zwingen, Boden für günstige Wohnungen einzuzonen. SBB und Post sollten einen Teil ihrer Liegenschaften an guten Lagen den Gemeinden und Städten zu günstigen Konditionen verkaufen, damit diese dort sozialen Wohnungsbau betreiben können.

Anlagevorschriften für Pensionskassen

«Es braucht staatliche Eingriffe in den Bodenmarkt, um die Spekulation zu bändigen, aber die Investitionen danach sollen durch Private gemacht werden können», erklärte Levrat. Zudem verlangt die SP, dass bei Landverkäufen der Mehrwert abgeschöpft werden, damit die Gemeinden diese Gewinne in sozialen Wohnungsbau investieren könnten.

Weiter fordert die SP Anlagevorschriften für die Pensionskassen. «Sie sollen einen Teil ihrer Gelder nicht dafür verwenden, dass sie erhöhte Risiken auf dem Aktienmarkt eingehen, sondern dass das Geld ebenfalls dem günstigen Wohnraum zur Verfügung steht.»

(asu/sda)

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SP unbenennen in NP
NP steht für Neidpartei!

Mein Cousine ist aktiv in der SPÖ. Sie hat ein schönes Haus und jammert, dass das Geld falsch verteilt ist. Dies ist für mich typisch für jemanden wo in der internationalen NP tätig ist.
Wohnen wird teurer +die Geldinstitute machen mit
mit unserem Geld wieder fette Gewinne !!!
Schon lange geschrieben aber immer noch TOP-Aktuell!!!
Das Pensionskassen-Problem muss radikal neu angegangen werden. Aus langjähriger Erfahrung sehe ich die Sache seit vielen Jahren in eine üble Zukunft schlittern. Die schlechte Situation im Pensionskassen(un)wesen beeinflusst viele Facetten der Arbeits- und Sozialwelt! Statt gelöst wird, wie vielfach üblich, nur gebastelt und geschoben. Es betrifft ja vor allem die Zukunft. Hier nun mein Vorschlag: Es war einmal der kluge Spruch: «Mündelsicher anlegen» - und er gilt immer noch. Versager in der ganzen Pensionskassen-Misere sind doch die Gewerkschaften und die SP mit ihren Mitläufern. Niemand hat sie daran gehindert, das Problem längst selbst an die Hand zu nehmen. Einmal mehr sind sie dazu unfähig. Das ursprüngliche Prinzip war doch die Altersfürsorge mit den drei Säulen. Viele Staaten haben uns darum beneidet. Die erwähnten Institutionen haben andererseits im hohen Mass dazu beigetragen, dass unser Staat sich liquidiert. Da picke ich nur das raus, was die Pensionskassengelder angeht. Welches sind die grössten Ausgabenposten bei der Pensionierung: 1. Mietzins, 2. Steuern 3. Kranken-kasse. Der Weg des 2.-Säule-Geldes geht heute an: Versicherungsgesell-
schaften, Banken, selbständige Pensionskassen und ähnliche. Die legen es dann an. Schöpfen viele Mittel selbst ab. Damit es hoch rentiert, wie wir jetzt wissen, mit viel Risiko. Das Resultat ist die aktuelle Krise. Der Änderungs-vorschlag sieht wie folgt aus: Die Mittel der 2. Säule gehen direkt in die eigene Wohnung (wohl via WBG). Die Mieter sind demnach Eigentümer einer Wohnung, haben daher Schulden, aber diese vermindern sich stetig. Der Mietzins bleibt. Das bedingt natürlich, dass die jetzigen Eigentümer (zwangs-)enteignet werden. Problem Verzinsung und Umwandlungssatz sind damit aber vom Tisch. Wohnungswechsel und vieles andere mehr müssten durch ein Immobiliengeld «Wohnungs-Bon» geregelt werden. Diese simple Lösung ändert und regelt sehr vieles. Bei Pensionierung ist dann ein grosser Teil der Ausgaben bereits bezahlt. Ergänzung zu meinem Vorschlag "2. Säule-Gelder in eigene Wohnung". Verzinsung: In jedem Mietzins ist weit mehr als 4 % Hyp oder EK Verzinsung eingerechnet.
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