SP-Regierungsrat möchte 60 abgewiesene Asylsuchende legalisieren
publiziert: Mittwoch, 23. Jan 2008 / 13:15 Uhr

Sitten - Der Walliser Regierungsrat Thomas Burgener (SP) möchte 60 abgewiesene Asylsuchende und ihren Familien einen Ausländerausweis B ausstellen. Den definitiven Entscheid wird das Bundesamt für Migration in Bern treffen.

Regierungsrat Thomas Burgener will die Zahl der Personen, denen der Kanton Wallis Nothilfe leisten muss, reduzieren.
Regierungsrat Thomas Burgener will die Zahl der Personen, denen der Kanton Wallis Nothilfe leisten muss, reduzieren.
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Burgener habe den Vorschlag der kantonalen Dienststelle für Ausländerfragen unterbreitet, bestätigte Emile Blanc, Chef der kantonalen Koordinationsstelle für Sozialleistungen, einen Bericht des Lokalradios «Rhône FM».

Burgener habe letzten März im Hinblick auf die Einführung der neuen Asylgesetzgebung Anfang 2008 angeordnet, die Dossiers der im Wallis ansässigen abgewiesenen Asylsuchenden zu sichten und zu prüfen ob ein Härtefall vorliege.

Die Analyse ergab laut Blanc, dass sie gut integriert sind und ihr Benehmen in der Schweiz seit Jahren gut ist. «Berücksichtigt wurde auch die Dauer ihres Aufenthalts in der Schweiz, ihre finanzielle Unabhängigkeit sowie in einigen Fällen ihre Verletzlichkeit», erklärte er weiter.

Bei grünem Licht durch die kantonale Ausländerbehörde, werden die Dossiers ans Bundesamt für Migration (BFM) zum definitiven Entscheid überstellt. Sieht das BFM in diesen Dossiers ebenfalls Härtefälle, würde sich die Zahl der Personen, denen der Kanton Wallis Nothilfe leisten muss, auf noch 90 reduzieren.

(fest/sda)

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