SP fordert Masonis Rücktritt von TicinoTurismo
publiziert: Dienstag, 27. Feb 2007 / 17:36 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 27. Feb 2007 / 18:17 Uhr

Bellinzona - Die SP fordert die Tessiner Finanzdirektorin Marina Masoni (FDP) auf, ihr Amt als Präsidentin von TicinoTurismo niederzulegen. Masoni habe bei der Vergabe eines Mandates an den ehemaligen Tourismusdirektor Giuseppe Stinca illegal gehandelt.

Masoni muss um ihre Wiederwahl bangen.
Masoni muss um ihre Wiederwahl bangen.
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Zu diesem unmissverständlichen Schluss kommt laut SP die Expertise von Jean-Baptiste Zufferey. Der an der Universität Freiburg tätige Professor hat im Auftrag der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Rates abgeklärt, ob Stincas Anstellung im April 2000 gegen die Bestimmungen für die Vergabe öffentlicher Ämter verstossen hat.

Da dem so sei, solle Masoni nun ohne Wenn und Aber die politischen Konsequenzen ziehen und sofort von ihrem Amt als Präsidentin von TicinoTurismo zurücktreten, forderte die SP.

«Fall Stinca»

Der «Fall Stinca» beschäftigt den Grossen Rat schon seit Jahren. Der italienische Unternehmensberater war von Masoni im Jahr 2000 an die Spitze des Tessiner Verkehrsvereins berufen worden. Sein dreieinhalbjähriges Engagement kostete rund 3,5 Millionen Franken.

Über eine in New York domizilierte Scheinfirma schmuggelte der 50-Jährige zwischen 2001 und 2003 Teile seines Honorars am Fiskus vorbei. Die Tessiner Staatsanwaltschaft verurteilte ihn deswegen kurz vor Weihnachten zu einer Strafe von 30 000 Franken.

«Fall Stinca»

Über die Ungereimtheiten bei der Mandatsvergabe wird das Tessiner Kantonsparlament vermutlich in der März-Session diskutieren - gut eine Woche vor den Erneuerungswahlen vom 1. April.

Die wegen einer Steueraffäre in die Kritik geratene Masoni muss nun mehr denn je um ihre Wiederwahl bangen.

(ht/sda)

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