SP präsentiert Gesundheitsinitiative
publiziert: Dienstag, 11. Feb 2003 / 11:25 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 11. Feb 2003 / 11:43 Uhr

Bern - Einkommens- und vermögensabhängige KVG-Prämien im Verein mit Zuschüssen der Mehrwertsteuer werden über 80 Prozent der Versicherten entlasten. Mit diesem Versprechen hat die SP die Kampagne für ihre Gesundheitsinitiative eröffnet.

SP Schweiz
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Die Abschaffung des unsozialen Kopfprämiensystems ist der Kernpunkt der Initiative Gesundheit muss bezahlbar bleiben. Vor den Medien erläuterten Vertreter der SP, des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes und weiterer Organisationen, wie das am 18. Mai zur Abstimmung kommende Volksbegehren umgesetzt werden soll.

Nach dem Modell der Initianten sollen die Prämien neu zu 60 Prozent gemäss dem Einkommen, zu 15 Prozent gemäss dem Vermögen und zu 25 Prozent über die Mehrwertsteuer (MWST) finanziert werden. Die MWST müsste so nur um 1,5 Prozentpunkte erhöht werden - und nicht um 3,5 Prozent, wie Bundespräsident Pascal Couchepin mehrfach vorausgesagt hat.

Auf ihrem steuerbaren Einkommen ab 20 000 Franken hätten die Haushalte im schweizerischen Durchschnitt 3,4 Prozent für die obligatorische Krankenversicherung zu bezahlen. Versicherte mit einem Vermögen von über einer Million Franken müssten zusätzlich einen Beitrag von 0,3 Prozent ihres Vermögens entrichten.

Die neue Finanzierung werde für über 80 Prozent der Versicherten die Prämie senken, hiess es an der Medienkonferenz. Eine Familie mit zwei Kindern und einem Bruttoeinkommen von 80 000 Franken könne über 6000 Franken im Jahr sparen. Praktisch alle Haushalte mit weniger als 100 000 Franken Einkommen würden profitieren.

(bert/sda)

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