Freiburg - Die SP Schweiz macht das Thema Bildung zum politischen Schwerpunkt. Der freien Schulwahl und einer einhergehenden staatlichen Förderung von Privatschulen erteilten die Delegierten in Freiburg eine deutliche Absage.

Für Diskussionen sorgte ein Antrag der Zürcher Nationalrätin Chantal Galladé. Sie forderte die freie Schulwahl. «Ich trete ein für die starke Volksschule, aber ich trete auch ein für die individuelle Förderung jedes Kindes», sagte Galladé. Sie sei für eine freie Schulwahl für alle, nicht nur für die Kinder reicher Eltern.
«Die freie Schulwahl haben wir, aber davon machen nur Leute Gebrauch, die sich das finanziell leisten können», begründete die Baslerin Anet Spengler-Neff ihre Untestützung für das Anliegen.
Unkonventionelle Art
Auf unkonventionelle Art warb Juso-Präsident Cédric Wermuth anschliessend für die Zustimmung zur Hanf-Initiative. Er zündete sich am Rendnerpult einen Joint an. Die Delegierten beschlossen darauf mit wenigen Gegenstimmen die Ja-Parole für die Abstimmung vom 30. November.
Auch hinter die Revision des Betäubungmittelgesetzes - sie kommt zur Abstimmung, falls das Referendum dagegen zustande kommt - stellten sich die SP-Delegierten einstimmig. Die FDP-Initiative zur Beschränkung des Verbandsbeschwerderechts lehnten sie dagegen einstimmig ab.
Die SP-Delegierten beschlossen zudem, die Volksinitiative der GSoA gegen neue Kampfflugzeuge zu unterstützen. Auch die VCS-Volksinitiative für den öffentlichen Verkehr erhält von den Sozialdemokraten Rückhalt. In einer Resolution sprachen sich die SP-Delegierten zudem für Parallelimporte aus. Solche führten zu tieferen Preisen, wurde argumentiert.
(smw/sda)
Allgemein, eben ... wie bereits gesagt. Danke für die Zustimmung in den wichtigsten Punkten.
Ich erlebe es in einem anderen Forum, wo ich von Zeit zu Zeit schon jahrelang mich auch zu Wort melde. Sobald die Diskussion nicht mehr sachbezogen abläuft, gehen solche Gespräche kaputt .... ohne Resultat, ohne teilweiser oder vollständiger AHA!-Effekt.
Ich habe Ihren Voten bereits ein paar mal schon entnommen, dass sie es mit dem Anstand sehr streng nehmen, was Sie ehrt. Aber manchmal muss man halt seine Sache und Meinung ganz deutlich sagen. Das Leben ist hart, sagt mein Sohn immer in solchen Situationen. Und so werde ich auch in Zukunft immer ein wenig härter bleiben als Sie, verehrter thomy, was aber nichts daran ändert, dass ich Sie sehr schätze.
Gerade haben meine Frau und ich herzlich über die Saatkartoffeln gelacht! Und da kommt bereits schon eine Gedichtsammlung, Sie sind fleissig. liebe Valerie; am besten gefiel mir von den Gedichten das wie im Titel oben beginnt! Kennen Sie eigentlich Alfred Huggenberger? Der stammt aus Gerlikon, war ein Bauerndichter und hat viele lustige Verse gemacht. Er war in Deutschland berühmter als hier in der Schweiz. Leider hat man ihm N* (nicht erlaubtes Wort)-Sympathie vorgeworfen, daher wurde bis heute keine Lokomotive nach ihm benannt, was kürzlich hätte geschehen sollen.
In unserem Dorf gibt es Leute, die ihn noch persönlich kannten, die wissen nicht, auf was und welchen Aussagen der Vorwurf beruht. Seine Gedichte zu lesen, lohnt trotzdem!
Jetzt will ich Sie aber nicht weiter bei Ihrer Gäggelibüerz stören!
Bis zum nächsten Gedankenaustausch.
Wenn Sie mit jemandem meinetwegen Federball spielen und der andere schlägt den Ball extra immer daneben, sodass Sie sich dauernd bücken müssen, dann macht die Sache bald keinen Spass mehr. Sie verstehen sicher, was ich meine.
Schönen Abend!
"Leider", weil ich gerne eine - auch längere - Diskussion führen würde, die vielleicht neue Erkenntnisse zutage fördern könnte - bei mir oder bei der oder beim Diskussionspartner/in ...!
Wenn das jemand nicht will oder kann, dann halt ...
Aber ich möchte doch vorschlagen, dass wir hier nicht direkt und dann ja noch öffentlich, andere abqualifizieren - das ist letztlich ja immer der Anfang (in unser ja so liebenswürdigen ... Gesellschaft) von Intrigen (Neuwort: Mobbing!) und eine eigentlich scheussliche Sache! Einverstanden?
Mit herzlichem Gruss
thomy
Ich möchte mich revanchieren für das Gedicht, das Sie mir einmal geschickt hatten. Gestern ist mir das Bern-Buch von 1953 in die Hände gekommen. Unter dem Sonnenschirm habe ich mich genüsslich darin vertieft.
Hier einige Blüten daraus, mit zum Teil hochaktuellem Text:
Aus dem Bern-Buch 1953
Märsche auf Bern! – Wozu:
Gerechte Beschwerde zu führen, -
unverhüllt zu drohen.
Subventionen zu fordern, denn:
sie wähnen, dass der Staat
beliebig Geld machen könne.
Viel eher verlange der Bürger:
Begabte Diener am Volkswohl…
pflichtbewusste Beamte,
die täglich mit uns wirken, -
und wo ein Einziger das Nötige
tun kann, sei er uns der Liebste.
Vo üsne Bärge louft ds Wasser
i alli Länder abe.
Lue, mi dunkt’s geng,
das müessi no öppis bedüte.
Gwalt und Glanz und Rychtum,
das muess me nid bi üs sueche.
Das hei si dunden im flache Land.
Aber wie üsi Bärge ds Wasser,
so sötte mir ds lutere Wäsen
i di grossi wyti Wält use trage.
Rudolf von Tavel
Was gross ist, ragt einsam.
Niemals in Reih und Glied steht
das Erhabene.
An Menschen emporzuschauen,
fällt dem Schweizer schwer,
ihm, dem das Mass der Berge
im Wesen liegt.
Zibelemärit
Chachelimärit
Säulimärit
Chnächtemärit
Meitschimärit
Büechermärit
ds ganz Läbe
isch e Märit
chly Churzwyl,
chly Bschiss,
chly Alts,
chly Neus,
vo allem isch öppis derby.
Vor langer, langer Zeit
waren die Stadtmetzger übermütig geworden.
Da fanden die Stadtväter die Würste zu klein
und die Preise zu gross und riefen die Metzger
vom Land.
Sie kamen, siegten und kommen immer wieder,
ihre Stände aufzuschlagen –
„il n’y a que le provisoire qui dure“.
So haben die Berner die
Konsumentenpolitik erfunden.
(Bei den Märit ev. falsche Darstellung)
Ich sende Ihnen hier mal eine Kopie einer Erläuterung zur Europäischen Verfassung. Der demokratische Prozess finden auch in Europa statt! Die Völker Europas wissen genau , dass Ihre Union noch keine volkommene ist und wahrscheinlich auch nie sein kann. Trotzdem geben sie nicht auf! Es wäre so schön, dabei zu können!
Liebe Grüsse
DER GRUNDSATZ DER PARTIZIPATIVEN DEMOKRATIE
Die demokratische Teilhabe ist eine der Grundlagen für das Funktionieren der Union.
Die wichtigste Neuerung in diesem Bereich ist die Einführung eines Initiativrechtes der Bürger/innen. Artikel I-47 legt fest, dass die Kommission mit einer Petition, die in mehreren Mitgliedstaaten von mindestens einer Million Menschen unterschrieben wurde, aufgefordert werden kann, gesetzgeberisch aktiv zu werden, sofern dies mit der Verfassung und insbesondere der Charta der Grundrechte vereinbar ist. Diese Bürgerinitiative rührt in keinster Weise ans Initiativrecht der Kommission, da die Kommission selbst entscheidet, ob sie der Aufforderung, einen Vorschlag vorzulegen, nachkommt oder nicht.Trotzdem handelt es sich um eine wesentliche Neuerung, da erstmals der Begriff der partizipativen Demokratie Eingang in die europäische Politik findet. Ein derartiges Instrument gibt auch den europäischen Bürgerinnen und Bürgern, die gerne das „Demokratiedefizit der Union" beklagen, die Möglichkeit, sich unmittelbar Gehör zu verschaffen. Diese Neuerung geht Hand in Hand mit den Bemühungen um eine klare Neuverteilung der Kompetenzen und eine Vereinfachung der Rechtsinstrumente, die die Gemeinschaftsorgane bürgernäher machen sollen.
Der Begriff der partizipativen Demokratie umfasst weitere wichtige Aspekte. Derselbe Artikel besagt nämlich auch, dass die Organe einen offenen, transparenten und regelmäßigen Dialog mit den repräsentativen Verbänden und der Zivilgesellschaft pflegen und dass die Kommission umfangreiche Anhörungen der betroffenen Parteien durchführt.
Es war bei mehreren Stellungnahmen von mir schon die Absicht, ihnen zu verstehen zu geben, dass eine Diskussion mit logine sich nicht lohnt. Sie sucht ihre Texte bereits unter dem Aspekt aus, ihre eigenen Vorurteile zu belegen, es geht ihr nie darum, sich ein objektives Bild von der Welt zu machen und erst dann zu urteilen. Um ihre eigenen Vorurteile zu belegen würde sie sogar den Koran noch zitieren. Es lohnt sich wirklich kaum, diese Beiträge zu lesen, ich habe es auch weitgehend aufgegeben. Ich weiss nicht, ob Sie das mit dem Beschützerinstinkt oder das mit der Kaffeekanne gelesen haben, das war nun wirklich zum weinen! Wenn man die Beiträge inhaltlich analysiert, sind sie nichts, als nachgeplappertes SVP-Programm vermischt mit Plattheiten und falsch verstandenen Zitaten. Kein origineller Gedanke, nichts, was lesenswert erscheit.
So war es nun offensichtlich auch wieder mit dem Basler Schulsystem. So lange ich hier schreibe, habe ich noch nie erlebt, dass sie auch nur einen einzigen Beitrag oder ein von ihr selbst zitierten Text im Kern verstanden hat.
Aber was würden tun ohne sie? Sie regt uns trotzdem zum Denken an! Also lesen wir ab heute jeden 10-ten Beitrag von ihr, das genügt! Aber versuchen wir nie, sie von irgendetwas zu überzeugen, das ist völlig unmöglich.
Herzliche Grüsse nach Mollens
- keinschaf aus Henau 590
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