Spekulationen
SRF strahlt Halifax-Doku nicht aus
publiziert: Mittwoch, 14. Sep 2011 / 13:26 Uhr
Die verunglückte HB-IWF im Jahr 1992 in Zürich.
Die verunglückte HB-IWF im Jahr 1992 in Zürich.

Zürich - Ein vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) mitproduzierter Dokumentarfilm stellt die These auf, dass der Swissair-Absturz vor Halifax im September 1998 keine Folge eines Kabelbrands war, sondern ein gezielter Anschlag. Nun hat sich SRF entschlossen, den Film nicht auszustrahlen.

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Die bisherigen Recherche-Ergebnisse würden eine Ausstrahlung zum jetzigen Zeitpunkt nicht rechtfertigen, erklärte Chefredaktor Diego Yanez auf Anfrage. Er bestätigte einen entsprechenden Artikel im «Blick» vom Mittwoch, gemäss dem SRF deshalb auf eine Publikation verzichtet.

Nach heutigem Erkenntnisstand würden die Ergebnisse nicht über Indizien und Spekulationen hinausgehen. «Es kann nicht unsere Aufgabe sein, Spekulationen zu verbreiten.» Zeigen würde SRF den Film erst dann, wenn eigene Recherchen zu Ergebnissen führen würden, die über einen Indizienstatus hinausgehen würden.

Unfalluntersuchung manipuliert?

Der Film wurde zusammen mit dem kanadischen Staatssender CBC produziert und vertritt die These, dass Beweisstücke im Zusammenhang mit dem Absturz unterschlagen und die Ergebnisse der vier Jahre dauernden Unfalluntersuchung manipuliert wurden.

Die Flugzeugkatastrophe sei demnach nicht auf einen Kabelbrand im Bord-Unterhaltungssystem zurückzuführen, sondern auf einen gezielten Anschlag mit einem Brandsatz. Die Untersuchungsbehörden hätten einen Anschlag aber von vornherein ausgeschlossen.

Beatrice Tschanz, damalige Swissair-Sprecherin, hatte gemäss einem Interview im «Blick» Einblick in einige Dokumente, welche diese These stützen. «Es war ein Schock», sagte sie. Sie sei sehr beunruhigt. Damals sei sie beeindruckt gewesen von der Kompetenz des Untersuchungsleiters. «Was er sagte, war unantastbar.»

Den Untergang der Swissair beschleunigt

Der Swissair-Flug 111 startete am 2. September 1998 von New York in Richtung Genf. Knapp eine Stunde nach dem Start bemerkten die Piloten Rauch im Cockpit, kurz darauf stürzte die Maschine vor dem kanadischen Halifax in den Atlantik.

215 Passagiere und 14 Besatzungsmitglieder starben. Es war das schwerste Unglück in der Geschichte der Swissair.

(bert/sda)

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Swissair Absturz in Halifax und Terrorattacke vom 11. September 2001
Das Schweizer Fernsehen sendet den umstrittenen Dokumentarfilm über den Absturz des Swissair Flugzeuges bei Halifax nicht. Der Dokufilm ist jedoch im Netz verfügbar: www.cbc.ca/fifth.

Beim Swissair Unglück von Halifax vom September 1998 hat man keine Mühe gescheut den Unfall zu rekonstruieren. Das Wrack des Flugzeuges wurde detailgetreu rekonstruiert, wie das bei jedem Flugunfall oft üblich ist. Weshalb wurde dies bei den Terrorattacken vom 11. September 2001 nicht gemacht? Weshalb wurde die Boeing die in Shanksville in einen Acker abstürzte nicht so rekonstruiert wie in Halifax? Weshalb wurde dies auch nicht gemacht mit der Boeing 757 die in das Pentagon hineinflog?

Für viele sind kritische Filme und Bücher über den 11. September nichts weiter als Beiträge von Verwirrten zu Verschwörungstheorien. Bei den Ereignissen von 11/9 nehmen sie an, dass sie so abgelaufen sind ist wie es US-Präsident George W. Bush schon nach einem Tag nach den furchtbaren Ereignissen ohne Untersuchung wusste: Neunzehn schon namentlich bekannte islamische Hijacker schafften es mit Teppichmessern bewaffnet fünf Verkehrsflugzeuge zu entführen und die ganze Luftabwehr der USA am Eingreifen zu hindern. Den Terroristen soll es dann sogar gelungen sein zwei Flugzeuge punktgenau in die beiden Türme des World Trade Center zu steuern und zudem einen dritten Wollkenkratzer des Centers in das kein Apparat hineinflog zum Einsturz zu bringen. Ein Passagierflugzeug konnten sie dann sogar in das Pentagon steuern und eine Maschine soll in Pennsylvanien nach einem Kampf mit den Passagieren abgestürzt sein.

Zehn Jahre danach verlangen viele Menschen, auch Angehörige der Opfer in den USA, eine genaue Untersuchung was am 11. September 2001 passiert ist. Zehn Jahre danach sind auch im deutschsprachigen Raum verschiedene Bücher zu den Terrorattacken erschienen. Auch wer glaubt die offizielle Version stimme, 19 islamische Selbstmordattentäter, gesteuert von Osama Bin Laden aus seiner Höhle in Afghanistan heraus, hätten die Anschläge ausgeführt, sollte ein Blick die Bücher werfen die zahlreiche Ungereimtheiten dieser offiziellen Verschwörungstheorie der US-Regierung dokumentieren:

Knaur Verlag München, August 2011: Gerhard Wisnewski, Operation 9/11, der Wahrheit auf der Spur, 10 Jahre danach: neue Beweise

Westend Verlag Frankfurt a/Main, 2011: Mathias Bröckers und Christian C. Walther „11.9. Zehn Jahre danach. Der Einsturz eines Lügengebäudes."

Piper Verlag, München und Zürich, August 2011: Andreas Bülow „Die CIA und der 11. September, Neue Erkenntnisse 10 Jahre danach"

Heyne Verlag München, August 2011: Jesse Ventura und Dick Russel, Die amerikanische Verschwörung: 9/11 und andere Lügen“

Swissairflüge wurden nach den Entführungen von Flugzeugen im Jahr 1970 durch Palästinenser von jeweils zwei bewaffneten Kantonspolizisten im Zivil begleitet, um Hijacker im Notfall ausser Gefecht zu setzen, wie mir eine Stewardess erzählte die damals bei der Swissair arbeitete. Ich frage mich, gab es bei US-Fluggesellschaften solche bewaffneten Sicherheitsleuten am 11. September 2001 nicht? Sie wären sehr leicht mit Männern die nur mit Teppichmessern bewaffnet gewesen fertig geworden.
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