SRG-Umfrage zeigt ein dreifaches Ja
publiziert: Freitag, 25. Aug 2006 / 18:45 Uhr / aktualisiert: Freitag, 25. Aug 2006 / 19:05 Uhr

Zürich - Würde bereits heute abgestimmt, so wären 54 Prozent für das revidierte Asylgesetz, 59 Prozent für das revidierte Ausländergesetz und 61 Prozent für die KOSA-Initiative.

Würde bereits heute abgestimmt, so gäbe es ein dreifaches Ja.
Würde bereits heute abgestimmt, so gäbe es ein dreifaches Ja.
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Bei der Volksabstimmung vom 24. September zeichnet sich derzeit ein dreifaches Ja ab.

Dies zeigt eine Umfrage der SRG SSR idée suisse, die das Forschungsinstitut gfs.bern zwischen dem 14. und 19. August bei 1237 stimmberechtigten Personen in allen Landesteilen durchführte. Ihre Ergebnisse wurden am Freitag veröffentlicht. Der statistische Fehler bei der Stichprobengrösse beträgt rund +/-2,8 Prozent.

Gegen das Asylgesetz waren bei der Umfrage 27 Prozent, 19 Prozent waren noch unentschlossen. Gegen das Ausländergesetz sprachen sich 23 Prozent aus, und 18 Prozent konnten sich noch nicht festlegen. Bei der Volksinitiative Nationalbankgewinne für die AHV sagten 17 Prozent Nein, und 22 Prozent waren noch unentschlossen.

Wie die Partei es «vorschreibt»

Die Stimmabsichten zum Asylgesetz entsprechen weitgehend den Parteibindungen bzw. den jeweiligen Parolen. Am stärksten für das Gesetz votiert die SVP-Basis mit 87 Prozent Ja und jene der FDP mit 74 Prozent Ja.

Bei der CVP-Anhängerschaft überwiegt das Ja mit 49 Prozent gegenüber 30 Prozent Nein. An der SP-Basis stösst das Gesetz mehrheitlich auf Ablehnung: 51 Prozent wären heute dagegen, 30 Prozent dafür.

Bei der linken Volksinitiative Nationalbankgewinne für die AHV, der KOSA-Initiative, fällt vor allem der Gegensatz zwischen den Parolen der Parteiführung und der Basis innerhalb von SVP und CVP auf. Beide haben das Volksbegehren klar zur Ablehnung empfohlen.

Die SVP-Basis ist aber laut der Umfrage zu 66 Prozent für die Initiative, 19 Prozent lehnen sie ab und 15 Prozent sind noch unentschlossen. Ähnlich ist die Situation bei der CVP: 63 Prozent der CVP-Anhängerschaft sind dafür, 20 Prozent dagegen und 17 Prozent unentschlossen.

Auch bei der dritten bürgerlichen Partei, der FDP, sind mehr Anhänger dafür als dagegen: 43 Prozent sagen Ja zur Initiative und 36 Prozent Nein, 21 Prozent sind unentschlossen. Die Basis der SP, welche die Initiative lancierte, befürwortet das Begehren mit 68 Prozent Ja; 8 Prozent sind dagegen, 24 Prozent unentschlossen.

(smw/sda)

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