SRG erhält Bewilligung für hochauflösendes Fernsehen
publiziert: Mittwoch, 28. Nov 2007 / 10:56 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Nov 2007 / 13:41 Uhr

Bern - Der Bundesrat hat der SRG die Bewilligung für hochauflösendes Fernsehen, das sogenannte High Definition TV, erteilt. Für Angebote im Internet schränkt er aber in der neuen Konzession den Handlungsspielraum der SRG ein.

Die neue Konzession, die der Bundesrat erteilt hat, gilt für die Dauer von zehn Jahren.
Die neue Konzession, die der Bundesrat erteilt hat, gilt für die Dauer von zehn Jahren.
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Die neue SRG-Konzession, welche die Landesregierung am Mittwoch beschloss, tritt auf den 1. Januar 2008 in Kraft und ersetzt jene aus dem Jahr 1992. Sie gilt für die Dauer von zehn Jahren.

Der Service public der SRG basiert weiterhin primär auf den Vollprogrammen bei Radio und Fernsehen. In der Konzession werden sämtliche Programme mit ihrer inhaltlichen Ausrichtung und ihren Verbreitungswegen genannt. Die Konzession orientiert sich dabei weitgehend am Status quo.

Neu wird der SRG das Recht eingeräumt, hochauflösendes Fernsehen (High Definition TV, «HD suisse») anzubieten. Bereits ab nächstem Montag steht dem Fernsehpublikum ein erster Kanal in HD-Qualität zur Verfügung, mit Sendungen in allen vier Landessprachen.

Mehr Programm- und Werbemöglichkeiten

Die SRG erhält mehr Programm- und Werbemöglichkeiten auf dem Wiederholungskanal SF info und kann aktualisierte TV-Programme via Internet ausstrahlen. Die Konzession grenzt den Handlungsspielraum im Internet aber ein. Die Informationen im Internet müssen zeitlich und thematisch einen direkten Bezug zu den Sendungen im Fernsehen oder im Radio haben.

Wie Bundesrat Moritz Leuenberger vor den Medien sagte, wurde auch die Volksmusik am Radio in den Leistungsauftrag der SRG aufgenommen. Diese solle weiterhin auf UKW gesendet werden.

Verwaltungsrat wird neu zusammen gesetzt

Weiter schreibt die Konzession vor, dass im SRG-Verwaltungsrat in Zukunft keine Personen Einsitz nehmen dürfen, die bereits eine Leitungsfunktion in der SRG-Trägerschaft - Regionalgesellschaften, Mitgliedgesellschaften, Publikumsräte - innehaben.

Die SRG nahm die neue Bestimmung über die Zusammensetzung des Verwaltungsrates gemäss einer Medienmitteilung «überrascht» zur Kenntnis. Sie werde deren Inhalt und Tragweite sorgfältig analysieren und mit der Aufsichtsbehörde erörtern.

(fest/sda)

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