SRG mit 150 Leuten im Einsatz
publiziert: Mittwoch, 10. Mai 2006 / 23:53 Uhr

Die WM-Endrunde 2006, der wohl meist beachtete Sportanlass aller Zeiten, ist auch für das Schweizer Fernsehen eine grosse Herausforderung.

Sämtliche Sendungen werden im Format 16:9 zu sehen sein. Eine Zukunftsentscheidung, so Urs Leutert.
Sämtliche Sendungen werden im Format 16:9 zu sehen sein. Eine Zukunftsentscheidung, so Urs Leutert.
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Insgesamt sind für die SRG während der WM in Deutschland und in der Schweiz rund 150 Leute im Einsatz.

56 der 64 Partien sind im Schweizer Fernsehen live zu sehen. Da am letzten Spieltag in den Vorrunden-Gruppen beide Partien jeweils zeitgleich beginnen, wird kurzfristig entschieden, welche Begegnungen direkt übertragen werden. Während die Spiele vom Host Broadcaster HBS produziert werden, ist das Schweizer Fernsehen in Bad Betrich, wo die Nationalmannschaft ab dem 8. Juni ihr Quartier hat, selbst für die Produktion der Bilder zuständig. Diese Bilder kann sie an einer «Börse», zu der 17 TV-Stationen Zugang haben, zum Tausch anbieten.

Aus Bad Bertrich berichten Matthias Hüppi und Experte Alain Sutter täglich aus einem Studio vor Ort. Das Duo steht damit zusammen mit den Kommentatoren Bernhard Thurnheer, Sascha Ruefer, Dani Kern und Dani Wyler an der Spitze eines Teams, das für die gesamte SRG in Deutschland 110 Personen umfasst.

Bereits ab dem 23. Mai informiert SF DRS täglich ab 22.35 Uhr im Magazin «WM-Countdown» über Aktualitäten mit dem Trainingslager der Schweizer Equipe als Schwerpunkt.

Während des Turniers nimmt - neben den Live-Übertragungen - die Studio-Sendung mit Rainer Maria Salzgeber am Abend den wichtigsten Platz in der Berichterstattung ein; SF DRS ist es gelungen, Karlheinz Riedle, Jörg Stiel, Hanspeter Latour, Christian Gross und Murat Yakin als Experten zu engagieren.

16:9-Format - aber 4:3-Empfänger verpassen nichts

Neu ist, dass sämtliche Sendungen im Format 16:9 zu sehen sind. «Wir sind uns bewusst, dass dies zu Reklamationen führen wird», sagte SF- DRS-Sportchef Urs Leutert. Immerhin hat sich in der Schweiz der Verkauf von Flachbildschirmen im letzten Jahr verdoppelt. Mittlerweile sind in der Deutschschweiz 40 Prozent der Haushalte mit 16:9-Fernsehgeräten ausgerüstet. Doch auch wer noch nicht über ein neues Gerät verfügt, verpasst an der WM nichts. «Fernsehempfänger mit 4:3-Bildformat werden oben und unten einen schwarzen Streifen haben, dafür die Bilder im Originalformat sehen», so Leutert.

(fest/Si)

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