SRG setzt auf Multimedia
publiziert: Freitag, 24. Feb 2006 / 12:31 Uhr / aktualisiert: Samstag, 25. Feb 2006 / 07:59 Uhr

Bern - Die SRG SSR idée suisse will bei ihrem von den Verlegern kritisierten Internet-Portal keine Abstriche machen.

Armin Walpen betonte, dass die Aktivitäten der SRG nicht kommerzieller Natur seien.
Armin Walpen betonte, dass die Aktivitäten der SRG nicht kommerzieller Natur seien.
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Dies bekräftigte Generaldirektor Armin Walpen anlässlich des 75-Jahre- Jubiläums. Für die Zukunft setzt die SRG auf Multimedia.

Der Wert der klassischen Radio- und TV-Angebote lasse sich im digitalen Zeitalter nur mit Multimedia-Angeboten erhalten und steigern, sagte Walpen an einer Medienkonferenz in Bern. Es gehe darum, den Gebührenzahlenden einen zeitgemässen Mehrwert zu bieten.

Walpen betonte, die Ziele der Mulitmedia-Aktivitäten der SRG seien nicht kommerzieller Natur. Er sei sich der wettbewerbspolitischen Fragen bewusst, die sich im Zusammenhang mit Multimedia stellten.

Verständnis

Die SRG habe Verständnis für die Anliegen der Verleger und verzichte bei ihrem Online-Angebot «in einem ersten Schritt» auf Kleininserate und Werbung.

Die Geschichte zeige, dass Neuerungen im Rundfunk von den Verlegern zuerst bekämpft, schliesslich aber mit publizistischen Leistungen und nicht Verboten gemeistert worden seien, gab Walpen zu bedenken.

Die Schweizer Verleger hatten im Januar einen Brief an Bundespräsident Moritz Leuenberger geschrieben mit der Bitte, die News-Offensive der SRG im Internet unverzüglich zu stoppen.

Umsatz und Aufwand gestiegen

Zudem reichten sie beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eine Anzeige gegen das News-Portal der SRG ein.

Das Geschäftsjahr 2005 schliesst die SRG mit einem Defizit von einer Million Franken ab, wie am Freitag weiter bekannt wurde.

Im Vorjahr resultierte ein Überschuss von 0,4 Millionen. Sowohl der Umsatz als auch der Betriebsaufwand sind leicht gestiegen.

(rr/sda)

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