SRK erhöht Flüchtlings-Gelder
publiziert: Donnerstag, 27. Jul 2006 / 16:00 Uhr

Bern - Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) hat seine Hilfe für die Kriegsopfer im Nahen Osten auf 600´000 Franken erhöht.

Das IKRK beschränkt sich momentan auf medizinische Evakuierung.
Das IKRK beschränkt sich momentan auf medizinische Evakuierung.
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Damit sollen Flüchtlinge in Libanon, Gaza und Syrien mit medizinischen Hilfsgütern und Kleinkinder mit Nahrung versorgt werden.

Das SRK zeigte sich in einem Communiqué sehr besorgt darüber, dass «die Zivilbevölkerung einen sehr hohen Preis für den Konflikt zahlt». Die Organisation unterstütze alle Bemühungen, um das Leid dieser Menschen in der Kriegsregion zu beenden.

Angesichts der dramatischen humanitären Lage von hunderttausenden von Vertriebenen hatte letzte Woche auch Caritas ihre Nothilfe auf 300´000 Fr. aufgestockt.

Die Spendenaktion laufe auf Hochtouren, hiess es auf Anfrage. Caritas rechne damit, für den Wiederaufbau zwei bis fünf Mio. Fr. zur Verfügung zu haben.

Glückskette rechnet mit Anstieg der Spenden

Die Spendenaktion der Glückskette ist hingegen eher zögerlich angelaufen. Bisher seien etwas mehr als 100´000 Fr. gespendet worden, sagte Mitarbeiterin Senta Graf. Sie rechnet aber damit, dass die Spendenbereitschaft dann ansteigen wird, wenn das Ausmass der Zerstörung bekannt ist.

Trotz der Bereitschaft zu helfen, können die Hilfsorganisationen in Libanon wegen der andauernden israelischen Bombardierungen die dringend benötigten Lebensmittel und Medikamente nur schwer an die Bevölkerung verteilen. Gewisse Lastwagenfahrer verweigern aus Angst ihre Dienste.

Vor allem im umkämpften Süden des Landes ist die humanitäre Lage nach Einschätzung des Internatioanle Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) alarmierend. Der Bevölkerung fehle es an Trinkwasser, die Lebensmittel gingen langsam aus und auch Medikamente würden dringend benötigt.

Denn längst nicht alle Bewohner in den Dörfern an der Grenze zu Israel sind geflüchtet. «Es hat noch viele Menschen dort», sagte IKRK-Sprecher Vincent Lusser auf Anfrage. «Es herrscht ein offener Krieg.» Das IKRK muss sich zur Zeit auf medizinische Evakuierungen beschränken.

(rr/sda)

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