Flüchtlinge kommen in die Schweiz
SRK fordert mehr humanitäre Visa für Syrer
publiziert: Mittwoch, 3. Sep 2014 / 10:52 Uhr
Unter den syrischen Flüchtlingen sind viele Kinder.
Unter den syrischen Flüchtlingen sind viele Kinder.

Bern - Der Bund soll mehr humanitäre Visa für Syrer ausstellen, fordert das Schweizerische Rote Kreuz (SRK). Das Hilfswerk ermöglichte nach eigenen Angaben bis Mitte August diesen Jahres 1027 syrischen Flüchtlingen die Einreise in die Schweiz.

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Das SRK half den Flüchtlingen, finanzielle und administrative Hürden zu überwinden, wie es in einem Communiqué vom Mittwoch heisst. Es seien überwiegend Frauen, Kinder und Jugendliche.

Zwischen September und November 2013 konnten syrische Flüchtlinge mit Verwandten in der Schweiz erleichtert in die Schweiz einreisen. Aufgrund dieser vorübergehenden Massnahme wurden gemäss dem Bundesamt für Migration über 3700 Visa ausgestellt.

Schweiz nimmt Flüchtlinge auf

Im Rahmen eines Pilotprojekts nimmt die Schweiz zudem 500 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland auf. 24 dieser Syrerinnen und Syrer werden vom SRK im Auftrag des Kantons Uri unterstützt, wie es im Communiqué weiter heisst.

Angesichts der menschlichen Katastrophe in Syrien sollte der Bund aus Sicht der Hilfsorganisation vermehrt humanitäre Visa ausstellen und mehr als die 500 so genannte Resettlement-Flüchtlinge aufnehmen.

Um ein humanitäres Visum zu erhalten, müssen die Personen unmittelbar an Leib und Leben gefährdet sein. Weil die Schweiz keine diplomatische Vertretung mehr in Syrien unterhält, können syrischen Flüchtlinge nur in in einem Drittstaat ein solches Gesuch stellen - und müssen somit eine Gefährdung auch im Drittstaat geltend machen.

SRK unterstützt mit 5 Millionen Franken

Gemäss dem Schweizerischen Roten Kreuz sind wegen des Bürgerkriegs fast drei Millionen Menschen aus Syrien geflüchtet. Das SRK versucht in Zusammenarbeit mit lokalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften, den Flüchtlingen zu helfen - bislang gab es für die Nothilfe in Syrien und den Nachbarländern 5 Millionen Franken aus.

(bg/sda)

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