Rotes Kreuz ruft Schicksal
SRK mit Kampagne zum Tag der Verschwundenen
publiziert: Mittwoch, 29. Aug 2012 / 14:30 Uhr
Rotes Kreuz ruft Schicksal von Verschwundenen in Erinnerung.
Rotes Kreuz ruft Schicksal von Verschwundenen in Erinnerung.

Bern - Spurlos verschwunden: Unzählige Menschen suchen verzweifelt nach Angehörigen, die sie auf der Flucht vor Krieg und Terror aus den Augen verloren haben. Das Rote Kreuz ruft mit einer Kampagne zum Internationalen Tag der Verschwundenen am 30. August zum Gedenken an diese tragischen Schicksale auf.

Die Zahl der Anfragen, die beim Suchdienst des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) in Bern eintreffen, ist in letzter Zeit deutlich angestiegen. Den SRK-Suchdienst beanspruchen kann, wer seinen Wohnsitz in der Schweiz hat.

Mehr Suchanfragen

Wie das SRK am Mittwoch mitteilte, gingen letztes Jahr 955 neue Anfragen ein, die 1379 vermisste Personen betrafen. Im Jahr davor waren es 516 Anfragen.

Den Grund für diese Zunahme sieht Nicole Windlin, Leiterin des Suchdiensts SRK, im Krieg in Libyen, wo viele Personen verschwanden oder ihren Angehörigen keine Nachrichten mehr übermitteln konnten.

Die grösste Gruppe der Antragstellenden in der Schweiz kommt laut Windlin derzeit jedoch aus Eritrea: «Aufgrund der schwierigen Verhältnisse im Land flüchten viele Eritreer über die verschiedenen Grenzen in die Flüchtlingslager und sind ohne Möglichkeit, ihre Nächsten zu kontaktieren.»

Aber auch verschiedene somalische Familien seien getrennt worden, da sie sich wegen Hungersnot oder Bedrohung durch Terrorgruppen in die Ferne retten mussten.

Der Internationale Tag der Verschwundenen geht auf eine Initiative von lateinamerikanischen Familienangehörigen Festgehaltener oder Verschwundener im Jahre 1981 zurück. Der Gedenktag erinnert an das Schicksal von Personen, über deren Verbleib nichts bekannt ist. Weltweit werden jährlich Tausende Menschen Opfer von Praktiken, die das Ziel haben, Menschen verschwinden zu lassen.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Der Mann wurde bei einem Schusswechsel getroffen.
Der Mann wurde bei einem ...
Der eigentlich Gesuchte ist noch flüchtig  Riad - Die Polizei in Saudi-Arabien hat am Freitag im Westen des Landes eine Razzia gegen Terrorverdächtige durchgeführt. Sie fand unter anderem Flaggen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Ein Polizist kam beim Einsatz ums Leben. 
Anschläge weiter intensiviert  Abuja - Bei einem schweren Selbstmordanschlag mutmasslicher Islamisten sind im ...
Boko-Haram-Attacke fordert dutzende Tote Maiduguri - Bei mutmasslichen Überfällen der islamischen Terrorgruppe Boko Haram sind im Nordosten Nigerias nach Schilderungen von ...
Wer ist schrecklicher: Diese IS-Barbaren oder die White-Collar-Terroristen der Euro-Gruppe?
Weiss-Kragen-Terrorismus Terrorismus beherrscht die Schlagzeilen. Und wo kein Terror von der Titelseite schreit, ist Griechenland. Trauriges Alternativprogramm oder ...
Béji Caid Essebsi wird eine Rede an die Nation halten.
Blutigster Anschlag in der Geschichte Tunesiens  Tunis - Gut eine Woche nach der Ermordung Dutzender Feriengäste durch einen Islamisten verhängt Tunesien den Ausnahmezustand. Das berichtete die ...  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3134
    Wie... einfach doch alles war. G.W.Bush hat mit seinem Einmarsch in den Irak ... heute 10:04
  • Kassandra aus Frauenfeld 1379
    Langsam mehr sich der Verdacht, dass wir es mit dem zombie mit einem neuen Nostradamus zu ... gestern 18:13
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3134
    Dem... Iran geht es um die geostrategische Vormachtstellung. Ebenfalls ... gestern 14:44
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3134
    In einigen Jahren auch in Ihrer Umgebung Der Daesh (IS) breitet sich auch in Europa rasant aus. Nicht nur über ... Do, 02.07.15 13:03
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3134
    Der... Iran ist wahrscheinlich die zukünftige Regionalmacht in der ... Do, 02.07.15 12:11
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3134
    Es... heisst immer wieder, dass der Terror in Nahost aufhören würde, wenn ... Mi, 01.07.15 15:28
  • Kassandra aus Frauenfeld 1379
    Oder die Afrikaner übernehmen nach und nach unsere Banken und retten Afrika. Heute hat der ... Mi, 01.07.15 13:02
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3134
    Genau... wie erwartet will den Donbass dem Grunde nach niemand mehr, weil er ein ... Mi, 01.07.15 12:41
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 21°C 30°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Basel 19°C 32°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 23°C 32°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Bern 19°C 35°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Luzern 21°C 35°C sonnig und wolkenlos leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
Genf 20°C 36°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 21°C 33°C leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten