SVP-Nationalrat Spuhler sagt ab und kritisiert Baader
publiziert: Donnerstag, 19. Aug 2010 / 19:47 Uhr / aktualisiert: Freitag, 20. Aug 2010 / 07:57 Uhr
Peter Spuhler steht nicht zur Verfügung. (Archivbild)
Peter Spuhler steht nicht zur Verfügung. (Archivbild)

Aarau - Weitere Absage bei der SVP: Nach Fraktionspräsident Caspar Baader will sich auch Nationalrat Peter Spuhler nicht als Kampfkandidat zur Verfügung stellen. Spuhler zeigt sich von Baaders Rückzug überrascht - für die SVP sei klar gewesen, dass er antreten werde.

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«Ich persönlich stehe nicht zur Verfügung», sagte der Thurgauer Nationalrat am Donnerstag im Interview mit Radio Top. Er sei von der Parteileitung angefragt worden, wolle sich aber auf sein Unternehmen konzentrieren.

«Enttäuscht» sei er gewesen, als er von Baaders Absage gehört habe, sagte Spuhler. Am Montag habe man in der Fraktion beschlossen anzugreifen. «Für uns alle war eigentlich klar», dass Baader der Kandidat sei. Dass man «36 Stunden später plötzlich keinen Kandidaten mehr hat», habe ihn überrascht. Baader war von Parteipräsident Toni Brunner ins Spiel gebracht worden.

Die SVP will am 22. September zuerst den Sitz der SP attackieren und - sollte sie damit erfolglos bleiben - danach jenen der FDP. Bisher will sich einzig der Aargauer Nationalrat Ulrich Giezendanner eine Kandidatur überlegen. Wie die Kantonalpartei am Donnerstag mitteilte, entscheidet sich der 56-Jährige in den nächsten Tagen.

(bert/sda)

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Nja, teilweise richtig
Stimmt teilweise scho was Sie schreiben, auch wenn es wie immer völlig überspitzt und ziemlich simpel geschrieben ist.

Für mich ist die SP aber die Partei die am ehesten für mich und den normalen Schweizer politisiert. Leider hat sie sich in letzter Zeit etwas stark in Grundsatzfragen verloren.

In der Europafrage irren Sie sich völlig. Wir haben nie über einen EU Beitritt abgestimmt. Und alle Europapolitischen Abstimmungen bis auf den EWR wurden immer angenommen.

Zum demokratie Verständnis, ich habe ein anderes, die Mehrheit hat nicht immer recht und eine Partei darf ihre Meinung vertreten auch wenn diese Meinung im Moment nicht mehrheitsfähig ist. Ihre SVP macht das ständig. Stichwort LSVA oder zweite Röhre am Gotthard, oder Schengen, oder UN usw. Alle diese Punkte wurden vom Volk klar angenommen beziehungsweise abgelehnt. Die SVP wettert immer noch dagegen. Das ist auch ihr gutes Recht.
Ihre Analyse
von der heutigen SP ist gar nicht mal so falsch, wenn auch (wie erwartet) etwas übertrieben.

Genauso könnte man übrigens auch die CVP FDP und SVP zerpflücken.

Die SP ist für mich auch nicht wählbar, obwohl ich in einigen Fragen ein "linkes" Denken habe.

Zum EU Beitritt. Der kommt momentan nicht in Frage, trotzdem muss gerade diese Frage immer wieder neu diskutiert werden, alle paar Jahre, und nun ist es halt wieder mal soweit offenbar.
Es steht ihnen frei
die SVP hochzujubeln und zu wählen und alle anderen zu verunglimpfen.

Wen auch immer Sie am liebsten zur Hölle fahren sehen würden, es ändert an der Rechnung rein gar nichts, solange die SVP nicht wesentlich mehr Wählernateile gewinnen kann. Wer den eigenen Bundesrat aus der Partei ausschliesst ist selber schuld.

Das hat auch rein gar nichts damit zu tun, mit welcher Partei ich sympatisiere oder welche Argumente ich zu deren Verteidung vorbringen würde. Es genügt hiezu ein Taschenrechner. Und genau deswegen gehe ich auch jetzt nicht auf das restliche Theater ein.
Spekulatius
Sehen Sie hubabuba

Sie schreiben
"Ihre Spekulationen und Unterstellungen".

Süss. Keine eigenen Argumente, die Argumente des Diskussionspartners kann man nicht widerlegen. Bleibt nur noch dieser Spruch übrig. "Ihre Spekulationen und Unterstellungen".

Erinnert mich an die Stocker, die behauptete, allles im Griff zu haben, auf dem Sozialamt in Zürich. Mitarbeiter, die das Gegenteil wussten und das auch so sagten, wurden entlassen. Bis mal der teure BMW SUV einer "Kundin" öffentlichkeitswirksam brannte.

Die SP erlebe ich immer mehr als Quengelipartei.

Ein Beispiel unter vielen mit dem immergleichen Schema.
Das Volk hat schon mehrere Male, in Abstimmung und Befragungen, Nein zu einem EU Beitritt gesagt. Trotzdem kommt immer wieder jemand damit. Auch zu anderen Themen fällt auf, dass die SP die Volksmeinung einfach ignoriert und weiter ihr Ding vorantreibt. Ganz so, als ob man alles besser wüsste und das Volk keine Ahnung habe. "Das Volk ist noch nicht so weit". Anmassend und undemokratisch.
Nicht nur wenn's um die EU Diskussion geht.

Die alte SP, mit Leuten wie Willi Ritschard war mal eine Partei, die was bewegte und die Meinung des Volkes ernst nahm.
Aus der Zeit stammt auch die Aussage eines führenden Sozialdemokraten, der meinte :"Diese Sch*** - Cüplisozis sind nochmal unser Untergang".

Der Verein ist für mich zur Zeit nicht wählbar, auch wenn einige Vertreter durchaus auf dem Boden geblieben sind und soziale Politik machen wollen.
Aber da sind mir zuviele Ignoranten, Besserwisser und Ideologen, die bei verlorenen Abstimmungen alles Mögliche in Bewegung setzen, um das Resultat im Nachhinein doch noch zu drehen. Und sei's mit Einsprachen vor europäischen Gerichtshöfen.
Was der Schweizer Stimmbürger will ist denen scheissegal.
"Das Volk ist noch nicht soweit".

Nein. Die grosse Teile der SP sind in ihrem Denken einfach zu verkrustet, im früher mal nötigen Klassenkampf stehengeblieben und das Volk denkt weiter.
Schlumpfhausen
Frau Schlumpf wird elegant sein, das traue ich ihr und der BDP durchaus zu.
Dass das SVP Theater weitergehen wird ist eh klar, denn sobald im ca. Dez. 2011 2 SVP BR dasein werden, wird die SVP selbstverständlich Anspruch auf einen 3. Sitz erheben, und dazu alle notwendigen Köppelschen und Mörgelischen Rechenschiebereien vorzeigen :)
Die SVP ist halt saudumm. Sie könnte jetzt eine waschechte SVP Gesinnungs-BR haben, die erst noch sehr beliebt ist im Volk, aber die Volltrottel an der Spitze der Partei sind halt eben Volltrottel.
elegant
wäre es natürlich, wenn Frau Schlumpf nicht mehr antreten würde.
Falls sie doch anträte ginge das SVP-Theater weiter, was es aber vielleicht ohnehin tut.
Warten wir mal ab.
SVP hässliches Gesicht
Die SVP hat es fertiggebracht mich das eine oder andere Mal zu überzeugen.
Aber seit der Abwahl von Ruth Metzler wegen der SVP, die die Konkordanz zerstört hat, ist mir diese Partei suspekt. Was in den letzten Jahren leider immer wieder aufs neue bestätigt wurde.

Die sind nicht regierungsfähig nur verhinderungsfähig. So gesehen könnte sie höchstens als reine Oppositionspartei dienen (keine BR mehr). Aber soweit gehen sie natürlich nicht obwohl mehrfach angedroht. Aber in Brunner, Blocher und Mörgeli ist sowieso nur viel heisse Luft und Dummheit vorhanden.
Sitzverteilung
Die wird wie folgt aussehen für die nächsten 9 Jahre.

2 SVP
2 SP
2 FDP
1 CVP

Warum? Ganz einfach, die Gesamterneuerungswahlen 2011 und 2015 werden kaum grössere Veränderungen bringen, allerhöchstens könnte die CVP die FDP einholen.

Es sind jetzt zwei neue FDP'ler gewählt (bald), die werden sicher kaum innerhalb der nächsten 8 Jahre zurücktreten, also hat die FDP die 2 Sitze auf sicher.
Widmer-Schlumpf wird genügend Anstand haben, gar nicht mehr anzutreten und die BDP wird den Sitz freiwillig der SVP überlassen und dann wird Baader Bundesrat.

SP und CVP Sitze sind ja eh unbestritten.
Köppelsche Weltanschauung
Wow, die SVP Oberen hätten ja die wahre Freude an Ihnen...ja bitte wählen Sie SVP. Ich hätte ja Angst wenn einer wie Sie, etwa eine Partei mit konstruktiven Ansätzen wählen würde, wozu die SVP ja sicher nicht gehört.

Ich habe bisher noch immer CVP gewählt. Wahrscheinlich tue ich das wieder, denn FDP und SVP und Grüne würde ich NIE NIE NIE wählen.
Da bliebe mir noch die SP oder BDP oder GLP...lieber nicht.

Sie haben allerdings recht damit, dass die SVP wählerstärkste Partei bleiben wird, denn mit der Angstmacher-Minarett-Initiative haben die SVP ausser ihren Stammwähler jetzt auch noch alle die paranoiden Islamhasser dazugewonnen, zu denen gehören Sie ja wohl ganz sicher.
Sie sin der SVP dankbar?
Ich auch
für das schlechte Image das wir wegen ihnen im Ausland haben.
Für den Umfaller in der UBS Krise.
Für die hohen Preise in der Schweiz.......

Die SVP ist der selbe unbrauchbare Haufen wie die SP.

Dass es die Mitteparteien schwer haben und nach links oder nach rechts rutschen müssen ist auch klar. Weil die schweizer Bevölkerung ja nur noch welche wählt die eine grosse Klappe haben und nichts auf die Reihe bringen. Sprich SVP und SP.

Zudem hat die SVP zur Zeit überhaupt keinen Anspruch auf einen 2. Bundesrat sitz. Den hat sie sich selbst aberkannt. Bei den nächsten Wahlen darf sie dann vom Anspruch träumen.

Die SVP ist es seit längerer Zeit schuldig geblieben und ist es heute noch, eine Regierungspartei zu sein. Für die Opposition reicht 1 Sitz im Bundesrat aus.
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