SVP-Präsident Maurer warnt vor «Aufstieg der Barbarei»
publiziert: Mittwoch, 1. Aug 2007 / 11:09 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 1. Aug 2007 / 11:25 Uhr

Zürich - Zahlreiche nahmhafte Politiker haben sich heute anlässlich des 1. Augusts an die Schweizer und Schweizerinnen gewandt. In seiner Rede in Affoltern am Albis (ZH) hat SVP-Präsident Ueli Maurer vor zunehmender Gewalt und dem Zerfall der Sitten in der Schweiz gewarnt.

Nationalrat Ueli Maurer sieht die Schweiz von «importierter» Gewalt und Sittenzerfall bedroht.
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Dem Staat gelinge es nicht, die Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten. «Was wir heute in der Schweiz erleben müssen, ist der Zerfall unserer Zivilisation und der Aufstieg der Barbarei», sagte Maurer laut Redetext. Was in der friedlichen Schweiz Einzug halte, sei eine «fremde, oftmals importierte Gewaltmentalität».

Bundesrat Blocher sieht derweil die Freiheit durch so genannt übergeordnetes «Völkerrecht» bedroht. In Andermatt UR rief er den Bundesbrief in Erinnerung - als Absage an unkontrollierte staatliche Macht und Einschränkung des Volkswillens.

Jede Zeit habe ihre Gefahren und Vögte, sagte Christoph Blocher an der Bundesfeier im Urserntal. Dazu gehörten heute «Visionäre» und die nach Grösse und dem Glanz der Macht strebenden Regierenden.

«Erfolgsgeschichte Schweiz»

In Zuchwil SO wandte sich auch Bundesrat Samuel Schmid an die Bürgerinnen und Bürger. Er lud letztere ein, sich für ein weiteres Kapitel der «Erfolgsgeschichte Schweiz» zu engagieren.

Erfolg sei kein Zustand, sondern ein Produkt, das erarbeitet werden müsse. «Deshalb ist jedes von uns - wie in jeder Generation vor uns - aufgerufen, an der nächsten Seite des Buches »Erfolgsgeschichte Schweiz« mitzuschreiben, sagte Schmid laut Redetext.

Ständeratspräsident Peter Bieri hat in seiner Ansprache zum Nationalfeiertag zu Bescheidenheit, Offenheit und Dankbarkeit aufgerufen. Denn die Schweiz gehöre zweifellos zu den privilegiertesten Ländern überhaupt.

Der Zuger CVP-Politiker beschränkte seine Auftritte auf die engere Heimat, nämlich auf seinen Arbeitsort Cham und seinen Wohnort Hünenberg.

(tri/sda)

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