SVP Thurgau unterstützt harte Linie der Mutterpartei
publiziert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 07:00 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Mai 2008 / 08:24 Uhr

Mannenberg-Salenstein - Die SVP Thurgau unterstützt die Mutterpartei in ihrem harten Kurs gegen die SVP Graubünden. Die Delegiertenversammlung hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf aufgefordert, aus der SVP auszutreten.

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf wurde aufgefordert, aus der SVP auszutreten.
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf wurde aufgefordert, aus der SVP auszutreten.
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Die Delegierten haben sich an einer ausserordentlichen Versammlung für den Ausschluss der SVP Graubünden aus der SVP Schweiz ausgesprochen, falls Widmer-Schlumpf nicht freiwillig aus der Partei austritt. Für den Ausschluss der SVP Graubünden aus der SVP Schweiz stimmten 139 Delegierte. 105 waren dagegen.

Mit 201 gegen 44 Stimmen forderten die SVP-Delegierten am späten Dienstagabend in Mannenberg-Salenstein TG Bundesrätin Widmer-Schlumpf auf, aus der Partei auszutreten. Die Entscheidungen fielen laut einer Medienmitteilung der SVP Thurgau nach einer lebhaften Diskussion, die «sachlich und fair» verlaufen sei.

Mit ihrem Entscheid hat sich die SVP Thurgau hinter die schweizerische Mutterpartei gestellt. Vor zehn Tagen hatte der Zentralvorstand der SVP Schweiz beschlossen, das Ausschlussverfahren gegen die SVP Graubünden zu eröffnen.

Am Sonntag will der SVP-Zentralvorstand an einer ausserordentlichen Sitzung in Zürich den eigentlichen Entscheid fällen. Danach beginnt eine 30-tägige Rekursfrist. Den endgültigen Entscheid müssten dann die SVP-Deleigerten am 5. Juli fällen.

Die SVP Graubünden will am Mittwoch und Donnerstag über Strategien für die Zukunft und über die Anhörung vor dem Zentralvorstand am Sonntag beraten.

(smw/sda)

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